KAMI SKINCARE BLOG
Was Männerhaut bei Rasur, Sport, Trockenheit und Neurodermitis wirklich braucht
Männer pflegen ihre Haut – aber oft mit Produkten, die gar nicht für sie gemacht sind. Denn Männerhaut ist anders als die Haut von Frauen: Sie ist dicker, produziert mehr Talg, ist regelmäßig dem Rasierapparat ausgesetzt und reagiert auf Sport, Kälte und Stress mit Irritationen, die viele einfach hinnehmen. Dr. med. Kerstin Schallaböck, Allgemeinmedizinerin, Hautexpertin und Gründerin von KAMI skincare, erklärt in unserem Interview, was Männerhaut wirklich braucht, warum trockene Haut mehr ist als eine Kleinigkeit und welche Rolle Erkrankungen wie Neurodermitis bei Männern spielen. Warum Männerhaut eigene Pflege braucht und was sie von der Haut von Frauen unterscheidet Kerstin, viele Männer denken: Haut ist Haut. Wozu also eine eigene Pflegeroutine für Männerhaut? Dr. Kerstin Schallaböck: Haut ist definitiv nicht gleich Haut. Männerhaut ist im Schnitt etwa 25 % dicker als Frauenhaut, produziert deutlich mehr Talg und hat eine höhere Kollagendichte. Das klingt zunächst nach Vorteil – aber die Kehrseite ist: Männerhaut ist täglich stärkeren Belastungen ausgesetzt. Die Rasur ist dabei das offensichtlichste Beispiel: Jede Rasur ist eine Art Mini-Trauma für die Hautbarriere. Selbst mit einem guten Rasierer entstehen mikroskopisch kleine Verletzungen, durch die Reizstoffe leichter eindringen können. Dazu kommt: Männer schwitzen bei körperlicher Belastung stärker, sind oft länger im Freien – Sonne, Kälte, Wind – und greifen bei der Pflege häufig zu Produkten, die zu aggressiv reinigen oder zu wenig rückfetten. Das Ergebnis: gereizte, trockene Haut, Spannungsgefühle, Rötungen. Oft wird das ignoriert oder als normal abgetan. Dabei ist es ein klares Signal, dass die Haut Unterstützung braucht. Rasur, Rötungen, Problemhaut: Wenn die Haut nach dem Rasieren aufschreit Was genau passiert bei der Rasur mit der Haut und wie kann man Problemhaut nach der Rasur beruhigen? Dr. Kerstin Schallaböck: Die Klinge entfernt nicht nur Haare, sie schabt auch die oberste Schutzschicht der Haut ab. Das schwächt die Hautbarriere vorübergehend und macht sie anfällig für Rötungen, Brennen und eingewachsene Haare. Bei Männern mit ohnehin empfindlicher oder zu Irritationen neigender Problemhaut kann das schnell zum Teufelskreis werden. Das KAMI SOS Hautpflege-Öl ist hier mein klarer Favorit als After-Shave-Pflege: Es zieht schnell ein, hinterlässt kein fettiges Gefühl, beruhigt Rötungen sofort und stärkt die Hautbarriere nachhaltig. Die enthaltenen Pflanzenöle wie Traubenkernöl oder Pflaumenkernöl wirken entzündungshemmend und regenerierend, ohne die Poren zu verstopfen. Für besonders trockene oder raue Hautstellen empfehle ich zusätzlich den KAMI SOS Balsam. Trockene Haut nach dem Sport oder Duschen – und was herkömmliche Duschgels damit zu tun haben Viele Männer duschen wegen des Sports täglich mehrfach. Was macht das mit der Haut? Dr. Kerstin Schallaböck: Häufiges Duschen ist an sich kein Problem – wenn man es richtig macht. Das Hauptproblem sind aggressive Tenside in herkömmlichen Duschgels und Seifen, die den pH-Wert der Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Der natürliche pH-Wert der Haut liegt bei etwa 5,5, er ist also leicht sauer. Viele Reinigungsprodukte sind deutlich alkalischer und zerstören damit den sogenannten Säureschutzmantel, der die Haut vor äußeren Reizen schützt. Das Ergebnis kennen viele: Haut, die nach dem Duschen spannt, juckt oder sich trocken und rau anfühlt. Besonders bei Männern, die täglich Sport machen und mehrfach duschen, summiert sich dieser Effekt. Deshalb haben wir das KAMI Waschfluid entwickelt: Eine Öl-Dusche, die pH-hautneutral ist und beim Waschen gleichzeitig rückfettet. Sie bildet mit Wasser eine sanfte Reinigungsemulsion – die Haut wird gereinigt, aber nicht ausgetrocknet. Wer keine Zeit hat, sich nach dem Duschen aufwendig einzucremen, dem passiert die Pflege hier quasi nebenbei. Das Waschfluid eignet sich auch als Alternative zur Handseife. Dabei werden trockene, gerötete Hände mit Schwielen oder Entzündungen gepflegt. Juckende Kopfhaut: Das Männerproblem, über das kaum jemand spricht Juckende oder schuppige Kopfhaut – auch dafür ist eines der KAMI Produkte sehr gut geeignet. Wie verbreitet ist das Problem bei Männern? Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr verbreitet und sehr unterschätzt. Männer tragen häufiger Mützen oder Helme, schwitzen unter Kopfbedeckungen und verwenden oft Shampoos, die zu stark reinigen. Trockene, juckende oder schuppige Kopfhaut ist die logische Folge, denn die Kopfhaut ist ja keine andere Haut als der Rest des Körpers – sie braucht Feuchtigkeit und Pflege genauso. Der KAMI 2-Phasen-Pflegespray hat sich hier besonders bewährt: Er kombiniert eine feuchtigkeitsspendende Bio-Aloe-Vera-Phase mit einer nährenden Ölphase – ohne Emulgatoren, dafür mit der echten Kraft beider Phasen. Die Anwendung ist denkbar einfach: schütteln, direkt auf die Kopfhaut auftragen, mindestens 10–15 Minuten einwirken lassen, dann wie gewohnt waschen. Viele Männer berichten schon nach wenigen Anwendungen von deutlicher Besserung – auch solche, die vorher alle medizinischen Shampoos durchprobiert hatten. Neurodermitis bei Männern: Wenn trockene Haut mehr ist als ein Komfortproblem KAMI skincare wurde ursprünglich für deinen Sohn mit Neurodermitis entwickelt. Wie relevant ist die Erkrankung bei Männern? Dr. Kerstin Schallaböck: Neurodermitis, medizinisch atopische Dermatitis, betrifft jedes achte Kind und jeden zwanzigsten Erwachsenen. Bei Männern belastet zusätzlich der typische Alltag wie Rasur, Sport und wechselnde Temperaturen, was bestehende Neurodermitis-Symptome regelmäßig triggert. Viele Betroffene merken gar nicht, dass hinter ihrer chronisch trockenen, juckenden oder geröteten Haut eine Neurodermitis steckt, weil sie die Symptome als normales „Männerhaut-Problem" abtun. Was passiert bei Neurodermitis in der Haut – und warum reicht Kortison allein nicht? Was steckt hinter der Erkrankung und warum ist die herkömmliche Therapie oft nicht ausreichend? Dr. Kerstin Schallaböck: Das Kernproblem bei Neurodermitis ist eine gestörte Hautbarriere. Die Haut kann Feuchtigkeit nicht richtig halten und ist gleichzeitig viel durchlässiger für Reizstoffe, Allergene und Bakterien. Das löst Entzündungsreaktionen aus – und der typische Kreislauf aus Juckreiz, Kratzen, Wundsein und erneuter Entzündung beginnt. Kortison bekämpft die Entzündung – das ist wichtig und richtig in akuten Phasen. Aber es repariert nicht die Hautbarriere selbst. Genau das ist mein Ansatz mit KAMI: Produkte, die die Hautbarriere von Grund auf stärken, die Haut mit den richtigen Fettsäuren und Wirkstoffen versorgen und so langfristig die Schubhäufigkeit reduzieren. Als Ergänzung zur ärztlichen Therapie. Ein wichtiger Faktor, der bei Männern oft übersehen wird: Stress ist einer der stärksten Auslöser für Neurodermitis-Schübe. Das Stresshormon Cortisol verstärkt Entzündungsprozesse und schwächt die Hautbarriere obendrein. Deshalb sind in unseren Produkten auch die ätherischen Öle – Lavendelöl und Blue Tansy – kein Zufall: Sie wirken über den Geruchssinn auf das Nervensystem, beruhigen und unterbrechen so auch diesen Stresskreislauf. Wann sollten Männer mit Verdacht auf Neurodermitis zum Arzt? Ab wann ist trockene, juckende Haut mehr als Alltag – und wann braucht es ärztliche Abklärung? Dr. Kerstin Schallaböck: Wenn die Haut chronisch trocken und juckend ist, sich die Symptome in bestimmten Körperregionen wie Ellbogen, Kniekehlen, Hals oder Gesicht häufen und auf gewöhnliche Pflegeprodukte nicht ansprechen – dann sollte man das abklären lassen. Und wenn Anzeichen einer Infektion dazukommen: gelbliche Krusten, starke Rötung mit Wärme oder gar Fieber, dann bitte sofort zum Arzt. Das sind Zeichen für eine bakterielle Superinfektion, die medizinische Behandlung braucht. KAMI skincare für Männer: Welches Produkt hilft bei welchem Hautproblem? Gib uns bitte eine kurze Orientierung: Was empfiehlst du Männern mit welchem Hautproblem? Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr gerne: • Nach der Rasur, bei Rötungen und Irritationen: KAMI SOS Hautpflege-Öl. Zieht schnell ein, beruhigt sofort, kein fettiges Gefühl. • Bei sehr trockener Haut, rissigen Händen oder Problemzonen wie Ellbogen und Knien: KAMI SOS Balsam. Reichhaltig, nährend, mit Sheabutter. • Bei juckender, schuppiger oder gereizter Kopfhaut: KAMI 2-Phasen-Pflegespray. Schütteln, aufsprühen, einwirken lassen, waschen. • Als tägliche Reinigung bei trockener oder empfindlicher Haut, auch bei Neurodermitis: KAMI Waschfluid. pH-neutral, rückfettend, keine aggressiven Tenside. • Bei Neurodermitis-Schüben: Kombination aus SOS Öl (direkt nach dem Duschen auf noch feuchte Haut oder ins Badewasser) und SOS Balsam für besonders trockene Stellen. Als Ergänzung zur ärztlichen Therapie. Kerstin, vielen Dank für das Gespräch! Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr gerne! Ich glaube, viele Männer leiden stiller als nötig – sei es mit trockener Haut nach dem Sport, mit Irritationen nach der Rasur oder mit chronischen Hautproblemen wie Neurodermitis. Dabei gibt es natürliche, wirksame Lösungen, die ohne Chemie auskommen. Fühlt euch wohl in eurer Haut!
Erfahre mehrMein Sohn Liam hat Neurodermitis seit der Geburt: Das hat ihm endlich geholfen
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Mama Vivienne Unsere Reise mit Neurodermitis begann sehr früh – Liam war gerade einmal vier Monate alt. Sein ganzer Körper, auch das Gesicht, war von juckenden und auch schmerzhaften Ekzemen übersäht. Von diesem Moment an wurde unser Alltag als Familie von der Suche nach Hilfe und Linderung geprägt. Der jahrelange Kampf: Wenn Neurodermitis den Familienalltag bestimmt Wir haben über Jahre täglich gekämpft, unzählige Dinge ausprobiert und waren regelmäßig beim Arzt. Teilweise sogar wöchentlich. Mehrmals mussten wir auch ins Krankenhaus. Als Mutter ist es das Schlimmste überhaupt, sein eigenes Kind leiden zu sehen und nicht helfen zu können. Diese Hilflosigkeit begleitet einen ständig. Besonders schwer war es für uns, die Hoffnung nicht zu verlieren. Immer wieder standen wir vor neuen Sackgassen. Gleichzeitig musste ich lernen, die offenen, schmerzenden Wunden meines weinenden Babys zu versorgen – eine Situation, die jede Mama tief berührt. Antikörper-Therapie und Spritzen: Die Suche nach einer sanfteren Lösung Im Krankenhaus haben wir mit der Antikörper-Therapie mit Dupilumab, den „Neurodermitis-Spritzen“, begonnen. Das war jedoch mit Nebenwirkungen verbunden. Ich wollte mich auch mit dem Gedanken nicht abfinden, meinem kleinen Baby regelmäßig Spritzen verabreichen zu müssen. Der Durchbruch: Unsere Erfahrung mit KAMI skincare ohne Kortison Über lange Zeit war unsere Suche nach einer sanften, wirksamen und vor allem kortisonfreien Pflege erfolglos. Bis wir schließlich auf KAMI skincare gestoßen sind. Schon nach wenigen Tagen haben wir eine deutliche Verbesserung der Haut bemerkt. Und nach drei Wochen hat uns unsere Kinderärztin bei unserem regelmäßigen Besuch verwundert gefragt, was mit der Haut von Liam geschehen sei: Die Ekzeme waren verschwunden! Heute ist unser „magische Trio“ bestehend aus KAMI SOS Hautpflegebalsam, dem SOS Hautpflegeöl und dem Waschfluid ein fester Bestandteil unserer täglichen Routine geworden – und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir wenden es regelmäßig gemeinsam mit einer feuchtigkeitsspendenden Basispflege an. Für uns gibt es nicht das eine Lieblingsprodukt, sondern diese Kombination. Zusammen entfalten sie eine Wirkung, die ich mir vorher kaum vorstellen konnte. Unsere tägliche Routine: So pflegen wir Liams Haut gesund Unser Alltag mit KAMI sieht so aus: · Das SOS Hautpflegeöl begleitet uns über den gesamten Tag. Ich verwende es mehrmals täglich – und habe es auch unterwegs immer griffbereit für kleine „Notfälle“. · Morgens und abends verwenden wir den KAMI Balsam für die intensive Pflege. · Beim Baden kommt das Waschfluid entweder als Badezusatz oder als sanfte Waschlotion zum Einsatz. Ein Geheimtipp für Mamas: Pflege für die Kaiserschnittnarbe Was ich besonders schön finde: Die Produkte helfen nicht nur Liam. Auch ich selbst nutze sie täglich für meine Kaiserschnittnarbe, die ich mit dem Balsam und dem Pflegeöl pflege. Fazit: Ein neues, unbeschwerteres Leben ohne Neurodermitis-Ekzeme Wenn ich heute auf unsere Reise zurückblicke, kann ich sagen: KAMI war für uns ein echter Gamechanger. Nach all den Jahren voller Sorgen und unzähliger Versuche hätte ich niemals gedacht, dass wir solche Fortschritte ohne Kortison und ohne Narben erreichen würden. KAMI ist für mich ein absolutes Must-Have für alle, die mit Hautproblemen oder Narben zu kämpfen haben. Ich bin unglaublich dankbar, dass wir diese Produkte gefunden haben. Ihr habt meinem Schatz ein neues, kortisonfreies Leben geschenkt – ein Leben, das viel unbeschwerter ist. Danke, KAMI! Natürlich ist jede Haut anders. Bei uns hat KAMI skincare jedenfalls fast Wunder gewirkt. Ich kann es kaum glauben. Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht auch anderen Familien! Vivienne, Mama von Liam (heute 3 Jahre alt)
Erfahre mehrNarbenpflege richtig machen: Expertenwissen von Dr.med. Schallaböck und Osteopathin Michaela Liedler
Anleitung und Tipps für die Narbenpflege für frische und alte Narben, basierend auf dem Expertenwissen von Dr.med. Kerstin Schallaböck und Osteopathin Michaela Liedler. Wie man durch die Anwendung der KAMI Pflegeprodukte Beschwerden und unschöne Narben vermeiden kann.
Erfahre mehrHautpflege in den Wechseljahren: Hilfe bei trockener & sensibler Haut
Wechseljahre & empfindliche Haut: Warum die Hautbarriere schwächelt und welche Pflege für gereizte oder neurodermitische Haut jetzt hilft
Erfahre mehrKinderhaut im Herbst & Winter: Ursachen und Pflege trockener und juckender Haut
Kinderhaut im Herbst und Winter: Warum jetzt Pflege besonders zählt Wenn es draußen kälter wird und drinnen die Heizung läuft, reagiert empfindliche Kinderhaut schnell mit Trockenheit, Rötungen oder Juckreiz. Besonders Babys und Kleinkinder haben eine noch unreife Hautbarriere, die Kälte, trockene Luft und Reibung durch Kleidung schlechter abwehrt. Das begünstigt trockene Haut, Ekzeme oder Neurodermitis-Schübe. Erfahre in unserem aktuellen Blogbeitrag:🌬️ Warum die Hautpflege im Herbst und Winter so wichtig ist🩺 Welche Hautprobleme bei Kindern jetzt häufig auftreten💧 Wie Du mit einer sanften Pflegeroutine die Haut Deines Kindes schützt – inklusive Checkliste und Pflegeempfehlungen mit KAMI-Produkten 👉 Jetzt lesen: „Kinderhaut im Herbst & Winter: Ursachen, Symptome und Pflege trockener und juckender Haut"
Erfahre mehrNeurodermitis aus Sicht der Ernährungsberaterin Romy Löffler
Ein Gastbeitrag im Rahmen unserer Kooperation mit Nutrischlau Neurodermitis ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung – das bedeutet: Viele verschiedene Auslöser und Einflüsse wirken zusammen. Neben genetischen Faktoren, Umweltreizen und psychischem Stress spielt auch die Ernährung eine zentrale Rolle. Wer die Haut wirklich langfristig ins Gleichgewicht bringen möchte, pflegt deshalb am besten nicht nur äußerlich, sondern unterstützt auch von innen. Genau aus diesem Grund arbeitet KAMI skincare mit nutrischlau.de zusammen – einem Blog und Beratungsangebot, das sich auf ganzheitliche, alltagstaugliche Ernährung bei Hautthemen spezialisiert hat. Hinter nutrischlau steht Romy, selbst Mama eines Kindes mit Neurodermitis und zertifizierte Ernährungsberaterin. Sie kennt die täglichen Herausforderungen betroffener Familien nicht nur beruflich, sondern auch aus eigener Erfahrung – und weiß, wie wichtig individuelle, liebevolle Begleitung auf diesem Weg ist. In diesem Gastbeitrag teilt Romy ihr Wissen, ihre persönlichen Erfahrungen und praktische Tipps, wie Ernährung und Hautpflege Hand in Hand gehen können – für starke Haut und weniger Schübe. Was tun bei einem Neurodermitis-Schub? Tipps der Ernährungsberaterin von nutrischlau, Romy Löffler Ein Neurodermitis-Schub kann für Babys und Kleinkinder ebenso belastend sein wie für dich als Elternteil. Plötzlich scheint alles wieder schlimmer: Die Haut ist entzündet, dein Kind kratzt sich ständig, der Schlaf leidet – und oft auch die Nerven der ganzen Familie. In solchen Momenten ist es wichtig, die Situation schnell zu erkennen und gezielt zu handeln. Dieser Artikel zeigt dir, woran du einen Neurodermitis-Schub erkennst, welche Sofortmaßnahmen du ergreifen kannst und wie sanfte Pflege wie das KAMI SOS Hautpflegeöl die Haut beruhigen kann. 1. Anzeichen erkennen: Wie äußert sich ein Schub? Ein Neurodermitis-Schub kommt oft plötzlich – oder schleicht sich ein. Die Haut eines betroffenen Babys oder Kleinkindes durchläuft dabei unterschiedliche Stadien, die Eltern mit etwas Erfahrung gut beobachten können. Typische Anzeichen:• Knötchenbildung und trockene Haut an typischen Stellen (z. B. Wangen, Rumpf, Armbeugen, Kniekehlen)• Zunehmende Rötungen und Schuppungen• Sich steigernder Juckreiz (besonders nachts sowie beim Wickeln und Umziehen)• Kratzspuren und Verletzungen der Haut mit einsetzendem Nässen, Krustenbildung und Rissen in der Haut• Bei akuten Verlaufsformen Superinfektion mit akuter Entzündung und Eiterbildung sowie beeinträchtigtem Allgemeinbefinden (starke Unruhe, Fieber) Mögliche Auslöser für einen Schub:• Wetterumschwung (z. B. kalte, trockene Luft)• Schwitzen• Infekte, Zahnen, Beikoststart• Nahrungsmittelreaktionen (z. B. auf Kuhmilch, Ei, Nüsse)• Kontakt mit irritierenden Stoffen (z. B. Wolle, nicht geeignete Pflegeprodukte, Duftstoffe)• Psychischer Stress oder Veränderungen im Alltag Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind plötzlich „anders“ reagiert, unruhiger ist oder sich an bestimmten Stellen immer wieder kratzt – lohnt sich ein genauer Blick auf die Haut. Ein Schub bedeutet nicht, dass du alles falsch machst, sondern dass die Haut gerade besonders viel Unterstützung braucht. 2. Erste Hilfe bei einem Schub – was jetzt hilft Sobald du Anzeichen eines Schubs bemerkst, kannst du mit gezielten Maßnahmen sofort gegensteuern. Wichtig ist: Nicht alle Hautstellen brauchen das Gleiche. Je nach Stadium der Hautveränderung ist eine unterschiedliche Pflege nötig. Der Hautpflegesatz hilft dir dabei:• Feucht auf nässend: Wenn die Haut nässt, also Flüssigkeit absondert oder Verkrustungen bildet, helfen feuchte Umschläge (z. B. mit Schwarztee oder Kochsalzlösung) und Schüttelmixturen, um akute Entzündungen und Juckreiz zu lindern.• Fett auf trocken: Trockene, schuppige oder rissige Hautstellen brauchen fetthaltige Pflege, am besten ohne reizende Zusatzstoffe. Meist befindet sich neurodermitische Haut in einem Zustand zwischen diesen beiden Stadien. Die Herausforderung für dich liegt darin, eine abgestimmte Hautpflege zu wählen, die ein jeweils passenden Maß an Fett und Feuchtigkeit beinhaltet. Mit dem KAMI 2-Phasen-Pflegespray und dem KAMI SOS Hautpflege-Balsam hast du die Wahl zwischen einem leichten, feuchtigkeitsspenden und einem reichhaltigem, nährendem Produkt. Weitere Tipps für die Akutphase:• Verletzungen durch Kratzen vermeiden: Schlage dir aus dem Kopf, dass Kratzen deines Kindes vermeiden zu können. Diese Versuche werden scheitern und kosten euch beiden nur unnötig viel Kraft. Setze stattdessen in der Nacht auf Kratzhandschuhe oder spezielle Neurodermitis-Kleidung, um die Tiefe der Verletzungen durch das Kratzen zu reduzieren. (Weitere Informationen hier im Blogbeitrag.)• Sanfte Reinigung: In Akutphasen tägliches kurzes Baden oder Duschen mit lauwarmem Wasser, um die Keimlast zu reduzieren und Verkrustungen zu lösen. Für verschmutzte Stellen bei Bedarf KAMI Pflegendes Waschfluid zur Reinigung nutzen. Sanft abtrocknen und anschließend sofort passende Pflege auftragen. Alternativ kann das KAMI SOS Hautpflegeöl direkt in das Badewasser gemischt werden.• Luftige Kleidung: Baumwolle statt Wolle, keine engen Bündchen oder reibende Nähte. Unterhemden und Shirts ggf. vorübergehend auf Links tragen. Ernährung auf den Prüfstand stellen: Saures Obst (z. B. Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Ananas), starke Kräuter und Gewürze (z.B. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Pfeffer) und stark histaminhaltige Lebensmittel (z. B. sehr reife Bananen, lang gereifter Käse, Konserven und sauer Eingelegtes) belasten die Haut in dieser Phase zusätzlich und sollten gemieden werden. Ruhe bewahren: Stress, auch deiner (!), überträgt sich auf die Haut. Achte auf einen ruhigen Tagesablauf und ausreichend Schlaf. Nimm dir regelmäßige Auszeiten und lass dein Kind durch andere Bezugspersonen betreuen. Stoppe konsequent negative Gedankenspiralen und richte deinen Wahrnehmung immer wieder bewusst auf die angenehmen Dinge eures Alltags. Achtung bei entzündeter Haut:Wenn du gelbliche Krusten oder Bläschen, eine starke Rötung und Wärme der Haut oder gar Fieber bei deinem Kind bemerkst, geh bitte sofort (!) zum Arzt bzw. der Ärztin. In solchen Fällen kann eine bakterielle Infektion vorliegen, die eine medizinische Behandlung notwendig macht. 3. KAMI SOS Hautpflegeöl – Sanfte Hilfe aus der Natur In der Akutphase eines Schubs kommt es darauf an, die Haut zu beruhigen, den Juckreiz zu lindern und die natürliche Hautbarriere zu stärken. Genau hier kann das KAMI SOS Hautpflegeöl eine wertvolle Unterstützung sein. Warum gerade dieses Öl?Das Besondere: Es enthält hochwertiges Murmelöl, das traditionell bei entzündlichen Hautzuständen eingesetzt wird. Murmelöl wird wegen seiner natürlichen entzündungshemmenden Wirkung oft als sanfte Alternative zu kortisonhaltigen Präparaten beschrieben – ohne deren Nebenwirkungen. Anwendung:• Direkt nach dem Baden oder Duschen sanft auf die noch feuchte Haut auftragen oder dem Badewasser beimengen.• Besonders geeignet für gerötete und stark juckende Hautstellen.• Auch für empfindliche Babyhaut – ohne Duftstoffe oder synthetische Zusätze. Viele Eltern berichten, dass sich die Haut schon nach wenigen Anwendungen weicher, entspannter und weniger gereizt anfühlt. Wichtig ist wie immer: Jede Haut ist anders. Deshalb zunächst an einer kleinen Hautstelle ausprobieren und beobachten, wie dein Kind darauf reagiert. Wenn du dir unsicher bist: Hol dir Unterstützung Gerade wenn sich die Schübe häufen oder du das Gefühl hast, im Alltag immer wieder an deine Grenzen zu stoßen, kann ein Blick von außen sehr entlastend sein: Welche Triggerfaktoren spielen eine Rolle? Hat mein Kind vielleicht eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln? Wie finde ich die richtige Pflege, damit wir die Haut endlich in den Griff bekommen? Ich biete dir über mein Neurodermitis-Soforthilfegespräch eine individuelle und schnelle Möglichkeit, die Situation mit einer Expertin zu besprechen, die das alles auch aus eigener Erfahrung kennt. Denn ich weiß: jedes Kind ist anders – und manchmal braucht es einfach ein bisschen Unterstützung von außen, um die nächsten und richtigen Schritte zu gehen. So kannst Du zu mir Kontakt herstellen: ich biete Gespräche und Begleitung an, hier findest Du mich: nutrischlau.de Ich teile meine Tipps aber auch über Instagram, folge mir! Danke für Deine Zeit, alles Liebe wünscht Romy Löffler
Erfahre mehrDer Zusammenhang zwischen Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Neurodermitis
Liebe KAMI skincare-Freunde, Hautpflege ist mehr als nur das Auftragen von Ölen, Cremen und Seren. Unsere Haut ist auch das Spiegelbild unseres inneren Zustandes. Besonders bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis ist nicht nur die genetische Komponente relevant. Dort zeigt sich, wie eng das Zusammenspiel zwischen mentaler Gesundheit und Hautgesundheit ist. Stress, negative Gedanken und mangelnde Selbstliebe können Hautprobleme verschärfen. Doch wie genau beeinflusst mentale Stabilität unsere Haut und was können wir tun, um diese zu unterstützen? Aktuell zum Valentinstag fasst KAMI skincare-Gründerin und Allgemeinmedizinerin Dr. Kerstin Schallaböck zusammen, wie Neurodermitis-Schübe mental beeinflusst werden können. Welche Zusammenhänge zeigen sich und sind diese erwiesen? 1. Neurodermitis und der Einfluss von Stress Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis, ist eine chronische Hauterkrankung, die durch trockene, juckende und entzündete Hautstellen gekennzeichnet ist. Sie betrifft Millionen von Menschen weltweit und ist nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Herausforderung. Der Teufelskreis beginnt oft mit äußerem Stress: Psychisch anspruchsvolle Situationen oder belastende Ereignisse können bei Menschen mit Neurodermitis zu einem akuten Schub führen. Doch warum ist das so?Die Antwort liegt in der Art und Weise, wie unser Körper auf Druck oder Anspannung reagiert. In stressigen Momenten wird das Stresshormon Cortisol freigesetzt, dieses kann Entzündungsprozesse im Körper verstärken. Bei Menschen mit Neurodermitis kann dieses Hormon die Hautbarriere noch weiter schädigen und Entzündungen verstärken. Eine Studie aus dem „Journal of Investigative Dermatology“ zeigt, dass psychologischer Stress eine der Hauptursachen für die Verschlechterung der Symptome bei Neurodermitis ist. Das spiegelt sich auch bei unserer aktuell laufenden Studie mit Neurodermitis-PatientInnen wider. 2. Selbstliebe und Selbstakzeptanz als Schlüssel zur Beruhigung der Haut Mentale Stabilität ist entscheidend, um die Auswirkungen von Stress auf den Körper und insbesondere auf die Haut zu minimieren. Hier kommt das Konzept der Selbstliebe und Selbstakzeptanz ins Spiel. Menschen, die sich selbst annehmen und liebevoll mit sich umgehen, haben eine geringere Stressreaktion auf belastende Ereignisse. Eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology, hat gezeigt, dass Menschen mit höherer Selbstakzeptanz weniger Stresshormone wie Cortisol produzieren und daher auch weniger Hautprobleme haben.Selbstliebe bedeutet, sich selbst mit all seinen Macken und Herausforderungen wie zum Beispiel einer chronischen Hauterkrankung anzunehmen. Bei Neurodermitis kann es besonders schwer sein, sich selbst zu lieben, wenn ständig mit sichtbaren Hautirritationen und Beschwerden gekämpft wird. Doch genau dann ist es wichtig, Geduld und Achtsamkeit mit sich selbst zu üben und die Haut nicht als „Fehler“ oder „Störung“ zu betrachten, sondern als Teil deines einzigartigen Körpers. Akzeptanz ist der erste Schritt, um sich selbst zu beruhigen und damit auch die Haut (und die Seele) zu entspannen. 3. Self-Care: Wie du deine Haut von innen und außen pflegst Self-Care ist nicht nur eine Modeerscheinung – es ist ein entscheidender Bestandteil für Hautgesundheit. Es geht darum, sowohl die mentale als auch körperliche Gesundheit zu pflegen. Wenn du mit Neurodermitis kämpfst, ist es wichtig ein ganzheitliches Selbstpflege-Regime zu entwickeln, das sowohl auf deinen Körper als auch auf deinen Geist eingeht. Achte auf eine stressfreie Umgebung: Ein Teil des Self-Care-Ansatzes für Neurodermitis ist, die Stressquellen in deinem Leben zu identifizieren und zu minimieren. Regelmäßige Meditation, Atemübungen, Sport und Yoga können helfen das Nervensystem zu beruhigen und die Cortisolproduktion zu senken. Aber auch eine bewusste Körperpflege, das bewusste Eincremen und Pflegen, zum Beispiel mit unserem feinen KAMI 2-Phasen-Spray, kann die Seele ins Gleichgewicht bringen. Ernährung: Studien belegen, dass eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung die Symptome von Neurodermitis positiv beeinflussen kann. Lebensmittel wie Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und probiotische Lebensmittel unterstützen den Körper bei der Bekämpfung von Entzündungen. Topische Pflege: Deine Hautpflege sollte auf den Zustand deiner Haut abgestimmt sein. Für Neurodermitis ist es entscheidend, Produkte zu wählen, die die Haut beruhigen, die Hautbarriere stärken und gleichzeitig die Entzündung lindern. Die KAMI skincare-Produkte enthalten hautberuhigende Öle, Sheabutter und auch Aloe Vera, die alle den Aufbau einer gesunden Hautbarriere fördern. Unterstützend wirkt auch das verwendete Lavendelöl und die Tanais Annuelle. Ihr Duft beruhigt, erdet und erzeugt eine Seelenruhe, die das Hautbild positiv beeinflusst. Wichtig ist zudem, Hautpflegeprodukte zu vermeiden, die die Haut reizen könnten, wie z. B. solche mit Alkohol, Mineralölen oder künstlichen Duftstoffen. Wissenschaftliche Studien bestätigen den Zusammenhang Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass eine positive mentale Haltung und Stressbewältigungsstrategien eine messbare Auswirkung auf den Verlauf von Hautkrankheiten wie Neurodermitis haben. Eine 2019 veröffentlichte Studie im „British Journal of Dermatology“ zeigte, dass psychologische Interventionen wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT) und Achtsamkeitstraining den Krankheitsverlauf bei Neurodermitis signifikant verbessern können. Diese Therapieansätze helfen die psychischen Stressfaktoren zu reduzieren, die Hautgesundheit zu fördern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Wir fassen zusammen: DU kannst Deinen Weg zu einer gesunden Haut unterstützen!Die Verbindung zwischen mentaler Stabilität und Hautgesundheit ist unbestreitbar. Selbstliebe, Selbstakzeptanz und eine achtsame Self-Care-Routine sind nicht nur entscheidend für dein psychisches Wohlbefinden, sondern auch für deine Haut. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis ist es wichtig, einen Ansatz zu verfolgen, der sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt. Wenn du mit deinem Geist im Einklang bist, wird es deiner Haut besser gehen – und das nicht nur von außen, sondern auch von innen. Ich hoffe, dass ich Dir heute zum Valentinstag ein paar Gründe geliefert habe, Dich selbst anzunehmen und zu verwöhnen.Feiere Dich! Alles LiebeDeine Kerstin
Erfahre mehrBaden und Duschen bei neurodermitischer Haut – so geht es richtig!
Liebe KAMI skincare-Freunde, der Winter ist die Zeit, in der man gerne im warmen Wasser plantscht, ob in der Wanne oder im warmen Schwimmbad nach dem Skilauf, dem Rodeln oder einem Spaziergang. Ein Vergnügen, das sich Menschen mit Hautproblemen nicht ohne Bedenken gönnen können, wird doch oft vor zu häufigem Waschen bei Neurodermitis und anderen Hautproblemen gewarnt. Aber hier können wir entwarnen: laut einer Metaanalyse von 13 kontrollierten Studien beeinträchtigt tägliches Baden und Duschen atopische Neurodermitis nicht, wenn dabei gewisse Regeln beachtet werden. Wir haben Dir heute Tipps zusammengestellt, wie Du Wasser trotzdem genießen kannst und dich immer schön frisch und sauber fühlst. Alle unsere Tipps gelten auch für kleine Kinder, wobei deren Haut natürlich noch empfindlicher und dünner ist. Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die mit trockener, empfindlicher Haut einhergeht. Die Hautbarriere ist gestört, was zu Entzündungen, Rötungen und Juckreiz führen kann. Besonders bei der Körperpflege ist es wichtig, eine sanfte und pflegende Routine zu wählen, um die Haut nicht weiter zu belasten. Unsere 10 Tipps basierend auf aktuellen Studien 1. Vermeide heißes Wasser Heißes Wasser kann die Hautbarriere weiter schädigen, indem es die natürlichen Lipide der Haut löst und die Haut austrocknet. Studien zeigen, dass zu heiße Bäder und Duschen die Hautbarriere schwächen und entzündliche Prozesse bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis verstärken können. Idealerweise sollte das Wasser beim Baden oder Duschen nicht mehr als 36–37 °C betragen, um die Haut nicht unnötig zu belasten. 2. Kurze Dusch- und Badezeiten Lange Bäder oder ausgedehntes Duschen können ebenfalls die Haut austrocknen und die Schutzbarriere schädigen. Studien, darunter eine Veröffentlichung im „Journal of Dermatological Science“ (2022), haben gezeigt, dass die Haut bei längerem Wasserkontakt Feuchtigkeit verliert. Das kann die Symptome von Neurodermitis verstärken. Um dies zu vermeiden, solltest du deine Dusch- oder Badezeit auf 5–10 Minuten begrenzen. 3. Verzichte auf Seifen und Tenside Traditionelle Seifen und viele Reinigungsmittel enthalten aggressive Tenside (Waschsubstanzen), die die Haut austrocknen und den pH-Wert der Haut stören. Eine Studie im „Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology“ (2021) spricht davon, dass Seifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstören und die Haut anfälliger für Entzündungen und Irritationen machen. Stattdessen solltest du milde, hautneutrale Reinigungsmittel verwenden, die die Haut nicht reizen. Empfehlung: Das pH-hautneutrale KAMI Wasch-Fluid ist eine ausgezeichnete Wahl, da es ohne aggressive Tenside auskommt. Es enthält rückfettende Inhaltsstoffe wie z.B. Pfirsichkernöl, das die Haut sanft pflegt und ihre Feuchtigkeit bewahrt. Zudem unterstützt das Wasch-Fluid die Regeneration der Hautbarriere. 4. Verwende balneotherapeutische Mittel Balneo-therapeutische Produkte können bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis helfen. Diese Produkte wirken entzündungshemmend und fördern die Hautheilung. Eine medizinische Übersicht im „International Journal of Dermatology“ (2020) erläutert, dass bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe wie der Copaiba Balsam entzündungshemmend und hautberuhigend wirken und so den Heilungsprozess bei Neurodermitis unterstützen können. Der Copaiba Balsam fördert die Hautregeneration, reduziert Entzündungen und stärkt die Hautbarriere. Empfehlung: Das KAMI Wasch-Fluid enthält Copaiba Balsam, der für seine entzündungshemmende und hautberuhigende Wirkung bekannt ist. Diese natürliche Zutat ist eine sanfte Möglichkeit, die Haut zu pflegen und gleichzeitig Irritationen zu reduzieren. 5. Sanfte Reinigung statt Abrieb Vermeide Waschhandschuhe oder Peeling-Produkte, da diese die empfindliche Haut zusätzlich reizen können. Eine Studie im „British Journal of Dermatology“ (2023) bestätigte, dass mechanische Reinigungsmethoden bei Neurodermitis oft zu Hautverletzungen und einer Verstärkung der Symptome führen können. Es reicht vollkommen aus, die Haut mit den Händen zu reinigen und sanft abzutupfen, um die natürliche Hautbarriere zu schonen. 6. Feuchtigkeitspflege direkt nach dem Baden oder Duschen Nach dem Baden oder Duschen ist die Haut besonders aufnahmefähig für Feuchtigkeit. Studien haben gezeigt, dass eine sofortige Feuchtigkeitspflege nach der Reinigung die Hautbarriere stärkt und trockene Hautzustände verhindert. Eine Untersuchung aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“ (2022) ergab, dass Feuchtigkeitscremes, die Lipide und Ceramide enthalten, die Regeneration der Hautbarriere unterstützen und entzündliche Prozesse lindern. Empfehlung: Nutze nach dem Duschen eine reichhaltige Creme oder Lotion, die die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigende Inhaltsstoffe wie Shea Butter oder Aloe Vera enthält. Mit KAMI skincare hast Du 3 Optionen: Das KAMI SOS Hautpflegeöl kann direkt in die Badewanne geträufelt werden, 1-2 Pipetten reichen. Das Öl verteilt sich auf dem Badewasser und auf der Haut. Ideal für Kinder, die sich nicht gerne eincremen lassen! Der KAMI SOS Balsam enthält Shea Butter, die bei Neurodermitis sehr gut pflegt. Trockene Stellen direkt nach dem Baden, wenn die Haut noch gut durchfeuchtet ist, eincremen. Der KAMI 2-Phasen-Spray enthält neben unserer hochwirksamen KAMI Ölmischung auch reines Bio-Aloe-Vera Gel. Er wirkt intensiv durchfeuchtend, beruhigt die Haut und ist dabei schnell und einfach aufzusprayen. 7. Achte auf den pH-Wert Der pH-Wert der Haut ist normalerweise leicht sauer (etwa 5,5). Diese saure Umgebung schützt vor schädlichen Mikroorganismen und hilft, die Hautbarriere zu erhalten. Produkte, die den pH-Wert der Haut stören – wie zu alkalische Seifen – machen die Haut anfälliger für Reizungen und Infektionen . Eine Studie im „Dermatitis Journal“ (2021) hat gezeigt, dass der Einsatz von pH-neutralen Pflegeprodukten bei Neurodermitis zu einer besseren Hautregeneration führt. Empfohlen: Wähle Reinigungsmittel und Pflegeprodukte mit einem pH-Wert, der dem der Haut entspricht, also etwa 5,5. Wie zum Beispiel unser KAMI Wasch-Fluid. 8. Vermeide künstliche Duftstoffe Künstliche Duftstoffe können bei empfindlicher Haut allergische Reaktionen oder Irritationen hervorrufen. Studien, wie eine Veröffentlichung im „Journal of the American Academy of Dermatology“ (2021), belegen, dass Duftstoffe eine häufige Ursache für Hautreaktionen bei Menschen mit Neurodermitis sind. Es ist daher ratsam, auf Produkte ohne synthetische Düfte zu setzen. Empfohlen: Natürlich ist auch das KAMI Wasch-Fluid wie alle KAMI Produkte 100% natürlich und frei von künstlichen Duftstoffen. Wir setzen auf natürliche, beruhigende Aromen wie Lavendel und Tanais Annuelle. 9. Badezusätze mit Rückfettung Die Verwendung von rückfettenden Badezusätzen ist besonders vorteilhaft bei trockener und neurodermitischer Haut. Dem „Dermatology Research and Practice Journal“ (2022) ist zu entnehmen, dass Ölbäder, die hautpflegende Substanzen enthalten, die Feuchtigkeit in der Haut bewahren und die Hautbarriere stärken können. Empfehlung: Wenn du ein Bad nimmst, setze auf rückfettende Badeöle oder spezielle Badesalze für empfindliche Haut. Das KAMI Wasch-Fluid kann zu diesem Zweck einfach dem Badewasser beigefügt werden, bei 2-3 Pumpstößen erhältst Du ein feines Kleopatra-Bad! 10. Achte auf die Hautpflege-Routine Ein regelmäßiges und konsequentes Pflegeritual ist entscheidend, um die Hautbarriere langfristig zu stärken und die Haut zu beruhigen. Eine Studie aus dem „International Journal of Dermatology“ (2022) hat gezeigt, dass eine regelmäßige Anwendung von Hautpflegeprodukten, die Lipide und beruhigende Inhaltsstoffe enthalten, die Symptome von Neurodermitis lindern und die Hautregeneration fördern kann. Wir hoffen, euch hiermit ein paar praktische Tipps gegeben zu haben. Wenn ihr dazu Fragen habt, kontaktiert uns bitte über info@kami-skincare.com Eure Petra Vancl vom KAMI skincareTeam
Erfahre mehrJuckender Kopfhaut mit natürlichen Mitteln beikommen
Liebe KAMI skincare-Freunde, Als wir KAMI entwickelt haben, war die Kopfhaut nicht das erste Anwendungsgebiet an das wir dachten. Durch die Rückmeldungen unserer Verwender stellten wir aber bald fest, dass Kopfhautjucken oder -spannen und Schuppen sehr verbreitete Probleme sind. Jetzt kommt auch wieder die Zeit der Mützen und Hauben, die das Problem verschlimmern können. Wir haben Dir daher heute die gängigsten Ursachen für das lästige Jucken sowie ein paar Vorschläge zusammengefasst, wie man ihm mit natürlichen Mitteln beikommen kann. Juckreiz auf der Kopfhaut kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, von Hauterkrankungen bis hin zu äußeren Einflüssen. Hier sind die häufigsten Ursachen: 1. Trockene Kopfhaut Eine der häufigsten Ursachen für juckende Kopfhaut ist Trockenheit. Wenn die Kopfhaut nicht genug Feuchtigkeit bekommt, kann sie spannen und/oder schuppen. Grund dafür können kalte Winterluft, übermäßiges Föhnen oder zu heißes Duschen sein. Oder auch ein Shampoo mit zu vielen waschaktiven Substanzen kann eine trockene Kopfhaut verursachen. 2. Seborrhoisches Ekzem Das seborrhoische Ekzem, eine häufige Form der Dermatitis, ist durch eine Überproduktion von Hauttalg gekennzeichnet. Hier bilden sich gelbliche Schuppen, die oft jucken. Diese Erkrankung wird bisweilen mit der Überbesiedlung von Hefepilzen wie Malassezia in Verbindung gebracht, die das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut stören. 3. Allergien und Reizungen Manchmal ist eine allergische Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe in Shampoos oder Haarpflegeprodukten der Auslöser. Sulfate, Parabene und Duftstoffe sind häufige Übeltäter. Auch das übermäßige Verwenden von Stylingprodukten oder aggressive Haarfärbemittel können die Kopfhaut reizen und zu Juckreiz führen. 4. Kopfhautpsoriasis Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die zu juckender, schuppiger Haut führt. Sie tritt auch auf der Kopfhaut auf und kann zu dicken, silbrigen Schuppen führen. 5. Stress Stress ist nicht nur schlecht für deine allgemeine Gesundheit, sondern kann auch den Zustand der Kopfhaut beeinflussen. Er kann bestehende Hauterkrankungen verschlimmern oder gar neuen Juckreiz auslösen, indem er das Immunsystem schwächt. Oft werden die Ursachen für den Juckreiz auf der Kopfhaut aber auch nach mehreren Arztbesuchen nicht vollständig geklärt. So ging es auch einem unserer treuesten KAMI-Verwender, der eine Vielzahl von medizinischen Shampoos und Seren probiert hatte. Seine (Er-)Lösung fand er durch KAMI skincare, mehr dazu unten! Naturmedizinische Lösungsansätze für Kopfhautjucken Hier sind einige Ideen für die natürliche Behandlung von Kopfhautjucken. Es handelt sich zum Großteil um sehr preiswerte Produkte, daher kann man sie problemlos ausprobieren. Bitte beachte, dass selten etwas bei der ersten Anwendung hilft. Gib dem neuen Mittel zumindest zwei Wochen Zeit zum Wirken, außer es reizt und die Beschwerden verschlimmern sich. 1. Teebaumöl Teebaumöl ist ein natürliches Antiseptikum und hat antimykotische Eigenschaften. Es kann helfen Bakterien und Pilze auf der Kopfhaut zu bekämpfen, die zu Juckreiz führen. Verdünne ein paar Tropfen Teebaumöl in einem Trägeröl wie Jojobaöl und massiere es sanft in die Kopfhaut ein. 2. Aloe Vera Aloe Vera ist für ihre beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften bekannt. Sie kann trockene, gereizte Kopfhaut kühlen und Feuchtigkeit spenden. Einfach frisches Aloe Vera Gel auf die Kopfhaut auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Alternativ kannst du natürlich gleich unseren KAMI skincare 2-Phasen-Pflegespray probieren, der kombiniert Aloe Vera mit unserem hochwertigen SOS Hautpflegeöl. 3. Apfelessig Apfelessig kann helfen den pH-Wert deiner Kopfhaut auszugleichen und überschüssiges Öl sowie Produktreste von Conditionern und Stylingprodukten aus deinen Haaren zu entfernen. Mische einen Teil Apfelessig mit zwei Teilen Wasser und sprühe es auf deine Kopfhaut. Nach 10-15 Minuten ausspülen. 4. Kokosöl Kokosöl wirkt feuchtigkeitsspendend und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Massiere es sanft in deine Kopfhaut ein und lass es über Nacht einwirken, um die trockene Kopfhaut zu beruhigen. Am nächsten Tag mit einem (medizinischen) Shampoo auswaschen! 5. Hafermilch Auch wenn es erstaunlich klingt, Hafermilch ist ideal bei empfindlicher und gereizter Kopfhaut. Sie wirkt beruhigend und hilft Juckreiz zu lindern. Du kannst ein Hafermilchbad für deine Haare herstellen oder eine natürliche Maske mit Haferflocken und Wasser anrühren. Der KAMI skincare Lösungsansatz Wenn du deine Kopfhaut auf natürliche Weise beruhigen möchtest, empfehlen wir dir den KAMI skincare 2-Phasen-Pflegespray. Er kombiniert die Kraft von natürlichen Inhaltsstoffen mit einer 2-Phasen-Formulierung, die ohne viele Emulgatoren auskommt. Der Spray spendet nicht nur intensiv Feuchtigkeit, sondern hilft auch gereizte und juckende Kopfhaut zu beruhigen. Die wertvollen pflanzlichen Öle dringen in die Kopfhaut ein und pflegen sie dadurch intensiv. Aloe Vera in Bioqualität wirkt kühlend und beruhigt ebenso, ideal für Kopfhautprobleme wie Trockenheit oder Reizungen. Achtung: Den Spray vor jedem Gebrauch gut schütteln, dass sich die zwei Phasen mischen. Die Geschichte unseres treuen KAMI Verwenders Wie so oft spielte auch hier der Zufall eine Rolle: Unser Kunde bekam über ein Familienmitglied, das über seine Probleme Bescheid wusste, ein Muster unseres 2-Phasen-Pflegesprays in die Hände. Er hatte zu dieser Zeit schon lange unter Jucken und sehr kleinen, feinen Schuppen gelitten, hatte alle medizinischen Shampoos, Salben und Tinkturen durchprobiert – nichts half. Mit dieser Anwendung hat er sein Problem in den Griff bekommen: Den 2-Phasen-Spray gut schütteln und morgens auf die Kopfhaut aufsprayen. Einwirken lassen! Gerne der morgendlichen Routine anpassen, aber eine Einwirkzeit von 10-15 Minuten wäre gut. Mit einem medizinischen, sanften Shampoo auswaschen. Unser Kunde verwendet die Marke Ducray, es gibt aber sicher vergleichbares. In diesem Sinne: Fühlt euch wohl in eurer (Kopf-)Haut! Eure Petra Vancl vom KAMI skincareTeam
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