KAMI SKINCARE BLOG
KAMI auch bei Psoriasis? Ja, natürlich, dank dieser Inhaltsstoffe
Liebe KAMI skincare-Freunde, über Social Media erreichen uns immer wieder Fragen über die Anwendung unserer Produkte bei verschiedenen entzündlichen Hautbeschwerden. Wir möchten in unserem Blog heute beispielhaft Psoriasis herausgreifen. Die Idee für den Beitrag kommt von einer unter Psoriasis leidenden Kundin, der das KAMI SOS Öl sehr geholfen hat. Im Folgenden berichtet KAMI skincare-Gründerin Dr. med. Kerstin Schallaböck über die Krankheit und wie KAMI helfen kann. "Durch die Neurodermitis meines Sohnes begann ich mich mit verschiedenen Hautproblemen intensiver zu beschäftigen. Psoriasis ist eine der fiesesten Hauterkrankungen. Sie ist eine autoimmune Hauterkrankung, die durch eine übermäßige Vermehrung der Hautzellen gekennzeichnet ist. Diese Überproduktion führt zu schuppigen, entzündeten Hautstellen, die oft jucken und auch schmerzhaft sein können. Obwohl Psoriasis nicht ansteckend ist, kann sie das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen, sowohl physisch als auch emotional. Die Ursachen sind – wie bei Neurodermitis – noch nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass auch Psoriasis eine multifaktorielle Erkrankung ist. Es wird angenommen, dass u. a. genetische Faktoren, das Immunsystem und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Einige der häufigsten Symptome sind: Rote, entzündete Hautstellen Silbrige Schuppen Juckreiz oder Brennen Trockenheit und Rissbildung der Haut Die häufigsten Arten von Psoriasis sind die Plaque-Psoriasis, Psoriasis guttata, inverse Psoriasis, pustulöse Psoriasis und erodierende Psoriasis. Unterschiedliche Typen können unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern. Wie können Naturheilmittel und im speziellen KAMI helfen? Eine der effektivsten Möglichkeiten, Psoriasis zu behandeln, besteht darin, ergänzend zu medizinischen Produkten auch natürliche Inhaltsstoffe, die entzündungshemmend wirken und die Haut beruhigen, zu verwenden. Die Produktpalette von KAMI skincare bietet vielseitige und leistungsstarke natürliche Inhaltsstoffe. Diese sind speziell formuliert, um Entzündungen zu beruhigen, Juckreiz zu lindern und die Hautbarriere gesund aufzubauen. Murmeltieröl: Seit dem Mittelalter ist Murmeltieröl unter anderem durch Hildegard von Bingen für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Es hilft, Hautirritationen und Rötungen zu reduzieren wodurch es auch für die Behandlung von Psoriasis relevant ist. Olivenöl: Olivenöl ist reich an Antioxidantien und hat feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Es hilft die Hautfeuchtigkeit zu verbessern, was die Schuppenbildung der Haut verringern kann. Reiskeimöl: Es enthält viel Vitamin E, das die Heilung von Hautschäden unterstützen kann. Reiskeimöl ist beruhigend und hilft der Haut, sich zu regenerieren. Weizenkeimöl: Mit seinen reichhaltigen Nährstoffen eignet sich Weizenkeimöl hervorragend, um trockene Haut zu nähren und zu pflegen. Es trägt zu einer verbesserten Hautelastizität bei und kann Juckreiz lindern. Traubenkernöl: Die starken antioxidativen Eigenschaften von Traubenkernöl tragen zu dabei, Entzündungen zu reduzieren und die Haut zu schützen. Es ist leicht und zieht schnell ein, ohne ein fettendes Gefühl zu hinterlassen. Pflaumenkernöl: Pflaumenkernöl ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden und regenerierenden Eigenschaften. Es trägt zur Beruhigung der Haut und zur Wiederherstellung ihrer natürliche Balance bei. Mohnöl: Auch Mohnöl hat entzündungshemmende Eigenschaften. Nebenbei versorgt es die Haut mit wichtigen Fettsäuren, die für die Gesundheit der Haut unerlässlich sind. Lavendelöl: Bekannt sind der angenehme Duft und auch die beruhigenden und heilenden Eigenschaften. Lavendelöl kann helfen, die Haut zu beruhigen und Juckreiz zu reduzieren. Tanais Annuelle oder auch Blue Tansy: Diese Verwandte der Kamille enthält viel Azulen, ein natürlicher Inhaltsstoff bekannt für seine beruhigenden Eigenschaften. Blue Tansy unterstützt dabei, Entzündungen in der Haut zu reduzieren und Rötungen zu lindern. Karottensamenöl: Karottensamenöl ist reich an Antioxidantien und unterstützt die Regeneration der Haut. Auch dieses Öl hat die Fähigkeit die Haut zu beruhigen und Irritationen zu lindern. Ringelblumenextrakt: Dass das Ringelblumenextrakt entzündungshemmend und antiseptisch ist, ist vielfach bekannt. Eigenschaften, die hilfreich sein können, um die Symptome von Psoriasis zu lindern und die Haut zu regenerieren. Aloe Vera: Die größte Vorteil von Aloe Vera ist, dass sie Feuchtigkeit spendet. Dadurch kann sie Juckreiz lindern und die Regeneration der Haut fördern. Copaiba Balm: Der noch nicht so bekannte Copaiba Balm wird von den indigenen Völkern Südamerikas seit jeher für Hautprobleme verwendet. Der Balsam hat natürliche entzündungshemmende Wirkungen und eignet sich hervorragend zur Beruhigung gereizter Haut. Sheabutter: Sheabutter ist extrem feuchtigkeitsspendend und hilft die Hautbarriere zu stärken. Sie ist daher ideal für empfindliche Haut und kann die Symptome von Psoriasis effektiv lindern. Unser Tipp: Die Behandlung von Psoriasis ist eine Herausforderung! Doch mit der richtigen Kombination aus medizinischen Behandlungen und natürlichen Pflegeprodukten von KAMI skincare kann eine Linderung der Symptome erreicht werden. Konkret empfehlen wir, die Pflege von Haut mit Schuppenflechte mit den beiden Produkten KAMI SOS Hautpflegeöl und KAMI SOS Hautpflegebalsam zu starten. Verwende mehrmals täglich das Öl auf der leicht feuchten Haut, gefolgt vom Balsam. Leidest Du vor allem unter Psoriasis auf der Kopfhaut, eignet sich der 2-Phasen-Pflegespray am besten: Kurz schütteln, nahe an der Kopfhaut aufsprühen, mind. 10-15 Minuten einwirken lassen - oder auch gerne über Nacht - und dann die Haare wie gewohnt waschen. Alle in unseren Produkten verwendeten Inhaltsstoffe sind sorgfältig ausgewählt, um die Haut zu nähren, zu beruhigen und die Hautgesundheit zu fördern. Probiere einfach eines unserer KAMI skincare-Produkte aus! Das SOS Öl kann zum Beispiel wunderbar mit schon vorhandenen Pflegeprodukten vermengt werden. Gerne kannst Du uns auch fragen, unter info@kami-skincare.com helfen wir Dir persönlich. In diesem Sinne: Fühlt euch wohl in eurer Haut! Eure Kerstin Schallaböck
Erfahre mehrDie Wirksamkeit von Aromatherapie bei Hauterkrankungen
Liebe KAMI skincare-Freunde, wir werden oft gefragt, woher der gute Duft der KAMI skincare Produkte kommt. Viele erkennen den enthaltenen Lavendel, wenige können die beiden anderen ätherischen Öle einordnen. Es ist uns wichtig herauszustreichen, dass keine Inhaltsstoffe hinzugefügt wurden, um die Produkte zu "beduften". Die ätherischen Öle in den KAMI skincare-Produkten haben eine Funktion, sie wurden nach aromatherapeutischen Maßstäben ausgewählt: das vegetative Nervensystem soll über den Duft beruhigt werden. Auch war unser Ziel, dass KAMI skincare-Produkte besser riechen als medizinische Salben und ihre Anwendung im Gesicht angenehm ist. Heute wollen wir euch einen kleinen Überblick über die aromatherapeutische Wirkung unserer Inhaltsstoffe geben. Aromatherapie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die ätherische Öle zur Verbesserung des körperlichen, emotionalen und geistigen Wohlbefindens nutzt. Die heilenden Eigenschaften dieser Therapieform ist insbesondere bei Hauterkrankungen erwiesen. Bei KAMI skincare setzen wir auf die Kraft der Natur und verwenden gezielt ausgewählte aromatische Inhaltsstoffe, die nicht nur duften, sondern auch hautberuhigende und regenerative Eigenschaften besitzen. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Wirksamkeit von Aromatherapie bei verschiedenen Hauterkrankungen und stellen drei Schlüsselbestandteile der KAMI skincare-Produkte vor: Lavandula angustifolia (Lavendel), Tanacetum annuum (Blue Tansy) und Karottensamenöl. Außerdem werden die medizinischen Hintergründe und die Wirkmechanismen der Aromatherapie näher beleuchtet. Die Wirkweise von Aromatherapie in KAMI-skincare Aromatherapie nutzt die Heilkraft von ätherischen Ölen, die aus Pflanzen gewonnen werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern. Die Anwendung erfolgt häufig über Inhalation oder durch die direkte Anwendung auf der Haut, was zu einer Vielzahl von therapeutischen Vorteilen führen kann. Wie wirkt Aromatherapie im Körper? Biodisponibilität (Wirksamkeit von Stoffen im Körper) von ätherischen Ölen: Ätherische Öle bestehen aus winzigen Molekülen, die leicht in die Haut eindringen oder über die Atemwege in den Blutkreislauf gelangen können. Dies ermöglicht eine schnelle und effektive Wirkung, die sowohl körperliche als auch emotionale Zustände beeinflussen kann. Synergie mit dem limbischen System: Der Geruchssinn ist eng mit dem limbischen System des Gehirn verbunden, das für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Wenn ätherische Öle eingeatmet werden, aktivieren sie bestimmte Bereiche im Gehirn, die Entspannung fördern und Stress reduzieren. Stress ist ein Faktor, der häufig Hautkrankheiten verschlimmert. Entzündungshemmende und antioxidative Effekte: Viele ätherische Öle enthalten bioaktive Verbindungen, die entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften haben. Sie können also Entzündungen in der Haut reduzieren und die Haut vor schädlichen freien Radikalen schützen, die durch Umwelteinflüsse entstehen. Hautregeneration: Einige ätherische Öle fördern die Neubildung von Hautzellen und verbessern dadurch die Hautstruktur. Dies ist besonders bei Hauterkrankungen, bei denen die Hautbarriere beeinträchtigt ist, vorteilhaft. Wirkstoffe von KAMI skincare: Lavandula angustifolia: Das beruhigende Wunder Lavendel ist eines der bekanntesten ätherischen Öle und wird seit Jahrhunderten wegen seiner heilenden Eigenschaften geschätzt. Lavandula angustifolia hat folgende Vorteile für die Haut: Entzündungshemmend: Lavendelöl hat nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften. Rötungen und Schwellungen, die oft mit Hauterkrankungen wie Ekzemen oder Psoriasis einhergehen, werden reduziert. Beruhigend: Direkt auf die Haut aufgetragen, kann Lavendelöl helfen, Juckreiz und Reizungen zu lindern, wodurch es ein idealer Inhaltsstoff bei entzündlicher Haut ist. Antiseptisch: Lavendelöl hilft, Hautinfektionen zu vermeiden, indem es das Wachstum von Bakterien hemmt. Tanacetum annuum: Die feuchtigkeitsspendende Blue Tansy Tanacetum annuum, auch bekannt als Blue Tansy, bekommt wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften immer mehr Aufmerksamkeit. Sie ist eine enge Verwandte der Kamille und enthält wie diese viel entzündungshemmendes Azulen oder Chamazulen. Entzündungshemmend: Blue Tansy ist bekannt dafür, Entzündungen effektiv zu reduzieren und die Haut zu beruhigen. Dies macht es besonders wertvoll für Menschen mit empfindlicher oder zu Neurodermitis neigender Haut. Farbgebung: Die charakteristische blaue Farbe des Öls kommt von Chamazulen, einem starken Antioxidans. Dieses hilft, die Haut vor Schäden durch freie Radikale zu schützen und die Haut zu regenerieren. Feuchtigkeitsspendend: Blue Tansy hilft, die Hautbarriere zu stärken, indem es das Feuchtigkeitsniveau der Haut verbessert. Karottensamenöl: Der nährende Wirkstoff Karottensamenöl ist besonders vielseitig und liefert bedeutende Vorteile für die Haut: Regenerativ: Karottensamenöl ist reich an Antioxidantien und Vitaminen, die die Hautregeneration unterstützen. Es fördert die Heilung von Hautschäden und hilft die Hautstruktur zu verbessern. Feuchtigkeit und Nahrung: Das Öl ist für seine nährenden Eigenschaften bekannt. Es versorgt trockene und beanspruchte Haut mit Feuchtigkeit und hält sie geschmeidig. Schutz vor UV-Schäden: Karottensamenöl bietet auch eine natürliche UV-Schutzwirkung vor schädlichen Sonnenstrahlen. Wenn euch das Thema Aromatherapie noch mehr interessiert, kann ich das Buch "Aromatherapie für Kinder" von Sabrina Herber und Eliane Zimmermann sehr empfehlen. Taucht ein in dieses wunderbare Thema! In diesem Sinne fühlt euch wohl in eurer Haut! Eure Kerstin
Erfahre mehrWas Murmeltieröl und KAMI skincare-Produkte können
Die Vorteile gegenüber Nachtkerzenöl bei der Pflege neurodermitischer Haut Hallo Papas und Mamas, Natürliche Öle nähren und pflegen die Haut, sie sind für deren Pflege essenziell. Gerade bei Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, die durch trockene, entzündete und juckende Haut gekennzeichnet ist, sind Betroffene oft auf der Suche nach effektiven Pflegeprodukten, die ihre Symptome lindern können. Oft wird dabei das Nachtkerzenöl erwähnt, ein hochwirksames Öl aus den Samen der bekannten und wohlduftenden Gartenpflanze. In diesem Artikel erläutert Dr. Kerstin Schallaböck, KAMI Skincare-Gründerin und praktische Ärztin, die Vorteile des in vielen KAMI skincare-Produkten enthaltenen Murmeltieröls – auch Murmelöl genannt – im Vergleich zu Nachtkerzenöl bei der Pflege neurodermitischer Haut. „Wegen der Neurodermitis meines Sohnes habe ich mich auf die Suche nach natürlichen Lösungen gemacht. Nach eifriger Recherche bin ich auf das Murmeltieröl gestoßen. Durch meine Beschäftigung mit der Wirkung des Murmeltieröls bin ich zu einem großen Fan geworden. Schon oft habe ich an dieser Stelle über die lange Tradition dieses Öls in der Heilpflege erzählt.“ Murmeltieröl: Ein traditionelles Heilmittel mit modernen Vorteilen: Murmeltieröl, gewonnen aus dem Fett von Murmeltieren, hat eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Es ist besonders reich an essenziellen Fettsäuren, darunter Linolsäure und Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Diese Fettsäuren sind entscheidend für die Hautgesundheit, da sie helfen, die Hautbarriere zu stärken und Feuchtigkeitsverlust zu verhindern. Murmeltieröl hat sich daher als besonders vorteilhaft für die Pflege neurodermitischer Haut erwiesen. Vorteile von Murmeltieröl: Entzündungshemmend: Die im Murmeltieröl enthaltenen Fettsäuren können Entzündungen reduzieren, was besonders bei Hautproblemen wie Ekzemen und Psoriasis das Ziel ist. Stärkung der Hautbarriere: Murmelöl hemmt nicht nur die Entzündung, sondern stärkt gleichzeitig auch die Hautbarriere – was es zum Beispiel von der Standardtherapie mit Kortison unterscheidet. Gerade Neurodermitis geht häufig mit einer gestörten Hautbarriere einher, die zu einem erhöhten Wasserverlust und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Reizstoffen führt. Murmeltieröl unterstützt die Regeneration der Hautbarriere, indem es die Haut tief befeuchtet und nährende Fettsäuren liefert, die für die Wiederherstellung der Barrierefunktion notwendig sind. Förderung der Hautregeneration: Die nährstoffreichen Bestandteile unterstützen die Zellregeneration, was zu einer verbesserten Hautstruktur und Elastizität führen kann. Feuchtigkeitsspendend: Durch die Unterstützung der Hautbarriere hilft Murmeltieröl, die Feuchtigkeit in der Haut zu behalten und Trockenheit zu verhindern. Beruhigung der Haut: Auch die im Murmeltieröl enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wirken stark entzündungshemmend. Diese Eigenschaft hilft, die Entzündungsprozesse zu reduzieren, die bei Neurodermitis zu starken Rötungen und Juckreiz führen. Linderung des Juckreizes: Dadurch kann Murmeltieröl den Juckreiz mindern, der bei Neurodermitis häufig zu Kratzen und damit zu weiteren Hautschäden führt. Vorteile von KAMI skincare-Produkten bei Neurodermitis: Innovation und Tradition vereint Bei KAMI skincare setzen wir auf eine Kombination aus traditionellen Heilpflanzen und wissenschaftlich bewährten Ölen, um eine ganzheitliche Hautpflege – speziell für empfindliche und problematische Haut – zu bieten. Vergleich zu Nachtkerzenöl bei Neurodermitis Nachtkerzenöl wird oft bei Neurodermitis eingesetzt, da es reich an Gamma-Linolensäure (GLA) ist, die entzündungshemmend wirkt. Allerdings kann Nachtkerzenöl allein manchmal nicht ausreichen, um alle Symptome effektiv zu lindern. Entzündungshemmende Effekte: Während GLA in Nachtkerzenöl entzündungshemmend wirkt, bietet Murmeltieröl durch seine Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ein breiteres Spektrum an entzündungshemmenden Wirkungen. Dies kann besonders bei schwereren Entzündungen von Vorteil sein. Hautbarriere und Feuchtigkeit: KAMI-Produkte bieten durch ihre vielfältigen Inhaltsstoffe auch aus anderen pflanzlichen Ölen eine umfassendere Pflege, die nicht nur entzündungshemmend, sondern auch intensiv feuchtigkeitsspendend wirkt. Nachtkerzenöl allein kann möglicherweise nicht dieselbe Feuchtigkeitspflege und Stärkung der Hautbarriere bieten. Vielseitigkeit: Die synergetisch wirkenden Formulierungen von KAMI skincare bieten zusätzlich zu den entzündungshemmenden Eigenschaften eine Vielzahl von Antioxidantien und regenerativen Wirkstoffen, die Nachtkerzenöl nicht in gleichem Maße enthält. Stabilität und Hautverträglichkeit: KAMI skincare-Produkte werden mit einer Mischung aus verschiedenen Ölen und auch ätherischen Ölen hergestellt. Diese wirken stabilisierend und antioxidant und verbessern so die Haltbarkeit und Wirksamkeit, während Nachtkerzenöl schnell oxidieren kann und damit rascher verdirbt. Mein persönliches Fazit zum Murmeltieröl Für die Pflege neurodermitischer Haut bieten KAMI skincare-Produkte mit dem enthaltenen Murmeltieröl mehr Vorteile im Vergleich zu Nachtkerzenöl. Murmeltieröl kann aufgrund seiner breiten Palette an Fettsäuren und entzündungshemmenden Eigenschaften helfen, die Haut zu beruhigen und die Barrierefunktion zu verbessern. Auch zeigen unsere Erfahrungen und das Feedback meiner Patient:innen, dass KAMI die Symptome von Neurodermitis lindern und die Hautgesundheit unterstützen kann. Ich hoffe, euch mit diesen Informationen einen guten Überblick geboten zu haben! Mit lieben Grüßen Eure Kerstin Schallaböck
Erfahre mehrAchtsamkeits- und Entspannungsübungen für Kinder
Hallo Papas und Mamas, Die „langen Ferien“ zu genießen ist für viele nicht einfach. Wenn die Eltern berufstätig sind, gilt schon lange im vorhinein die Beaufsichtigung der Kinder in den Schulferien zu organisieren. Das kann für alle, besonders für die Kinder, Stress und mehr Unruhe bedeuten. Aber keine Sorge, es gibt viele einfache und spaßige Entspannungsübungen, die dir und deinen Kindern helfen können, sich besser zu fühlen. Heute zeige dir unsere KAMI skincare Gründerin, Dr. Kerstin Schallaböck, wie du mit einfachen, aber erprobten Techniken mehr Ruhe in euren Alltag bringen kannst. Natürlich ist uns allen klar, dass es schwierig ist, so etwas im Ferienalltag einzubauen. Aber vielleicht geht es gleich in der Früh, wenn noch Ruhe ist oder die Kinder Mittagsschlaf machen oder vor dem Fernseher sitzen. Es ist ein bisschen „me time“, von der die ganzen Familie profitiert. Versuchs mal! Warum ist Entspannung wichtig? Entspannung ist nicht nur für Erwachsene wichtig, sondern auch für Kinder. Wenn du dich entspannst, kann dein Körper besser mit Stress umgehen. Dein Herz schlägt langsamer, deine Muskeln entspannen sich und dein Gehirn bekommt eine Pause. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass regelmäßige Entspannungsübungen die Konzentration verbessern, die Laune heben und sogar das Immunsystem stärken können. Klingt das nicht großartig? Atem-Wellen: Wie geht das? Setze dich bequem hin und lege eine Hand auf deinen Bauch. Stelle Dir nun den Atem wie Wellen vor, die regelmäßig auf den Strand laufen und abrollen. Behalte das Bild im Kopf und sehe den Wellen beim Kommen und Gehen zu. Atme gleichzeitig mit den Wellen tief durch die Nase ein und spüre, wie sich dein Bauch hebt. Atme dann langsam durch den Mund aus und spüre, wie sich dein Bauch senkt. Versuche das gesamte Lungenvolumen zu nutzen. Wiederhole das ein paar Mal. Warum funktioniert das? Tiefes Atmen hilft deinem Körper, sich zu beruhigen. Wenn du tief ein- und ausatmest, sendest du deinem Gehirn das Signal, dass alles in Ordnung ist. Das kann deinen Herzschlag verlangsamen und deinen Blutdruck senken, sodass du dich entspannter fühlst. Ein und Ausschalten: Wie geht das? Lege dich bequem hin und schließe die Augen. Beim Einatmen spannst du nun die Muskeln am gesamten Körper an. Dazu das Gesicht fest zusammenkneifen, die Stirn fest runzeln, die Schultern hochziehen. Gleichzeitig die Hände fest zu Fäusten ballen und die Beine anziehen. Beim Ausatmen alle Kraft ausblasen und das Gesicht und die Fäuste und Arme entspannen. Mache das ein paar Mal und ruhe dich anschließend aus, atme ruhig und gleichmäßig. Warum funktioniert das? Diese Übung hilft dir, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und zu erkennen, wann du angespannt bist. Wenn du deine Muskeln bewusst anspannst und entspannst, lernst du wie sich Entspannung anfühlt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass diese Technik helfen kann, Stress zu reduzieren und die Schlafqualität zu verbessern. Fantasiereisen Wie geht das? Setze oder lege dich bequem hin, schließe die Augen und stelle dir einen ruhigen, schönen Ort vor. Das kann ein Strand, ein Wald oder ein gemütlicher Raum sein. Versuche, dir diesen Ort so lebhaft wie möglich vorzustellen: Was siehst du, hörst du, riechst du? Warum funktioniert das? Fantasiereisen können dein Gehirn beruhigen und dir helfen dich von stressigen Gedanken abzulenken. Forschungen zeigen, dass das Vorstellen von positiven Bildern die gleiche beruhigende Wirkung auf das Gehirn haben kann wie echte Erlebnisse. Diese Technik kann besonders vor dem Schlafengehen helfen, zur Ruhe zu kommen. Ärger wegschieben Wie geht das? Dazu stehst du bequem und hälst die Arme und Hände vor der Brust, die Beine nicht ganz gestreckt. Beim nächsten Einatmen schiebst du nun die Hände flach nach vorne, so wie wenn du jemanden wegschieben möchtest. Beim Ausatmen lässt du die Hände zur Seite sinken. Beim nächsten Einatmen schiebst du die Hände zur Seite, so wie wenn du zwei Wände auseinanderschieben wolltest. Die Hände sinken wieder zur Seite. Beim dritten Einatmen schiebst du nun die Hände nach oben, wie wenn du die Decke anheben wolltest. Beim vierten Einatmen die Hände kräftig nach unten drücken, die Finger zeigen dabei nach vorne oder zur Seite. Gerne kannst Du beim Ausatmen auch immer Töne von dir geben, ein kräftiges OHHHH oder AHHH hilft, den Ärger weg zu blasen. Warum funktioniert das? Manchmal werden wir unangenehme Gefühle wie Streit mit den Geschwistern oder Ärger über eine ungeliebte Aufgabe nicht so leicht los. Unser Körper kann uns aber dabei helfen, wenn wir Atmung und Bewegung kombinieren. Yoga für Kinder Wie geht das? Es gibt viele einfache Yoga-Übungen, die speziell für Kinder entwickelt wurden. Probiere mit deinem Nachwuchs zum Beispiel die „Baumhaltung“: Steht auf einem Bein, legt den Fuß des anderen Beins an das Knie und gebt die Hände über dem Kopf zusammen. Haltet die Position nun für ein paar Sekunden und wechselt dann das Bein. Und wer schafft das besser – Eltern oder Kinder? Warum funktioniert das? Yoga kombiniert Bewegung mit Atemübungen und Achtsamkeit. Studien haben gezeigt, dass Yoga die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern verbessern kann. Es kann helfen, Stress abzubauen, die Konzentration zu steigern und das Körperbewusstsein zu fördern. Achtsamkeitstraining Wie geht das? Setze dich bequem hin und achte für ein paar Minuten nur auf deinen Atem. Versuche, jeden Atemzug bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu verändern. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zu deinem Atem. Warum funktioniert das? Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein. Es hilft dir, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten. Auch beim Achtsamkeitstraining haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass es Stress reduziert, die Konzentration verbessert und das emotionale Wohlbefinden steigern kann. Fazit Jetzt kennst du einige tolle Entspannungsübungen, die dir und deiner Familie helfen können zu entspannen und besser mit Stress umzugehen. Probiere sie aus und finde heraus, welche dir am besten gefällt. Denk daran: Entspannung ist kein Wettbewerb. Es geht darum, sich wohlzufühlen und gut zu sich selbst zu sein. Viel Spaß beim Ausprobieren! Bleibt gesund und namaste! Eure Kerstin Schallaböck
Erfahre mehrSonnenbrand: Tipps zur Vermeidung und Behandlung
Foto: Caro Strasnik Photography Das vergangene Pfingstwochenende war ideal für Ausflüge ins Grüne: Die Sonne schien und man konnte das frische Grün der Natur genießen. Auch das KAMI-Team war unterwegs und tankte Energie. Leider wird in der lauen Frühlingsluft gerne vergessen, dass die Haut die Sonne noch nicht gewohnt ist. Am Fahrrad oder mit ein bisschen Wind spürte man die Kraft der Sonne nicht und dann abends im Hotel konnte man sie zählen, die Sonnenbrand-Opfer. Früher fast eine Trophäe, heute Gott-sei-Dank ein ernst genommenes Problem. Denn Sonnenbrand ist eine akute Entzündungsreaktion der Haut, die durch übermäßige UV-Strahlung verursacht wird. Heute möchte Euch Frau Dr. Kerstin Schallaböck, Allgemeinmedizinerin und KAMI skincare Gründerin umfassende Informationen über die medizinischen Aspekte des Sonnenbrands sowie hilfreiche Tipps zur Vermeidung und Behandlung mitgeben. Ursachen und Risiken Sonnenbrand entsteht, wenn die Haut übermäßiger ultravioletter (UV) Strahlung ausgesetzt ist. Wie viel Bestrahlung die Haut verträgt, ist nicht nur vom Hauttyp, sondern auch davon abhängig, ob die Haut schon eine Melatonin- und eine Lichtschwiele entwickelt hat. Die UV-Strahlen dringen in die Haut ein und verursachen Schäden an den Zellen, die zu Rötungen, Schmerzen und manchmal sogar zu einer Blasenbildung führen. Es ist erwiesen, dass langfristige Schäden durch wiederholte Sonnenbrände das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Symptome Ein Sonnenbrand ist sehr schmerzhaft, schon in der „sanftesten“ Variante erschwert er das Schlafen, Kleidung ist unangenehm und es juckt. Mediziner unterscheiden je nach Symptomen mehrere Schweregrade: Leichte Verbrennung: Rötung, leichte Schmerzen und Empfindlichkeit. Mäßige Verbrennung: Stärkere Rötung, Schwellung, Schmerzen und manchmal Blasenbildung. Schwere Verbrennung: Starke Rötung, Blasenbildung, Schwellung, starke Schmerzen und möglicherweise Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Prävention und Behandlung: PräventionAuch wenn für viele der tägliche Lichtschutzfaktor (LSF) in der Gesichtscreme bereits Gewohnheit ist, werden zu Sommeranfang gern einige Stellen am Körper doch gerne vergessen: der Nacken beim Fahrradfahren, das Dekolleté, schüttere Stellen am Kopf, die Arme, die das erste Mal blank sind.Kinder sind besonders empfindlich, ihre Haut ist dünner, die Melatonin-Bildung langsamer. Trotz des Jammerns wegen dem lästigen Einschmieren: Bitte durchhalten, Eincremen mit Sonnencreme ist ein Muss!Hier sind einige Dinge, die ich als Ärztin und Mutter Euch empfehlen möchte: Sonnenschutzmittel: Wähle ein Breitband-Sonnenschutzmittel UVA/UVB mit mindestens SPF 30, lieber 50, wenn Deine Kinder noch blass sind. Trage es großzügig 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien auf und wiederhole die Anwendung idealerweise alle zwei Stunden oder nach dem Schwimmen und Schwitzen. Schutzkleidung: Am besten wäre es, in der Sonne langärmlige Kleidung, Hüte und Sonnenbrillen zu tragen. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber damit kann ich mich bei meinen Kindern nicht immer durchsetzen. Eine coole Cap und Brille gehen ja noch, aber lange Ärmel? Für den letzten Urlaub hatte ich gute fesche Strand-Shirts mit extra UV-Schutz entdeckt, die wurden sogar freiwillig getragen! Schatten suchen: Bitte besonders zwischen 10 und 16 Uhr die Sonne meiden, denn dann ist die UV-Strahlung am stärksten. Kinder mögen im Normalfall ohnehin direkte Sonne nicht so gern, außer wenn sie am Spielen sind. Am besten wird diese Zeit für ein Indoor gutes Alternativ-Programm gesucht. Gesellschaftsspiele, Hörbücher oder ein Mittagsschlaf bieten sich an. UV-Index beachten: Wenn Du auf Urlaub bist, informiere Dich über den UV-Index in der Region, das erspart böse Überraschungen. Denk daran, dass die Sonne nicht nur am Meer stärker ist, sondern ob der Reflexion auch am See und am Berg durch die Höhe! Langsam: Die Haut sollte sich am Anfang des Sommers bzw. des Urlaubs langsam an die Sonne gewöhnen, um eine Lichtschwiele aufbauen zu können. Ende Sommer verträgt die Haut dann mehr. Ein plötzlicher Urlaub in sehr sonnigen Gefilden ist deswegen für die Haut am schwierigsten zu verarbeiten. Behandlung Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Sonnenbrand kommen, können folgende Schritte zur Linderung der Symptome beitragen: Kühlen: Nimm eine kühle (nicht eiskalte) Dusche oder ein Bad, um die Haut abzukühlen. Kühle, feuchte Tücher können ebenfalls helfen. Feuchtigkeit: Das Auftragen einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder ein Gel auf Aloe-Vera-Basis hilft die Haut zu beruhigen und Feuchtigkeit zu spenden. Vermeide Produkte mit Alkohol. Achtung, ist leider in manchen After Sun Produkten enthalten! da diese die Haut weiter austrocknen können Hydratation: Trinke viel Wasser, um den Flüssigkeitsverlust durch die Verbrennung auszugleichen. Schmerzmittel: Over-the-counter Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können helfen, schlimme Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Vermeiden weitere Sonneneinstrahlung: Bleib so lange wie möglich im Schatten und trage leichte, lockere Kleidung, um die betroffene Haut zu schützen. Wie kann KAMI unterstützen? KAMI skincare wurde für entzündliche Haut entwickelt und auch Sonnenbrand ist eine Entzündung. Alle KAMI Produkte helfen daher der Haut, sich zu erholen. Einfach das SOS Öl nach dem Duschen direkt auf die noch feuchte Haut auftragen und einziehen lassen. Die empfindliche Haut wird das Produkt sofort aufnehmen. Gerne nach 1-2 Stunden noch einmal auftragen. Besonders möchte ich unseren 2-Phasen Spray herausheben, er enthält 60% Bio-Aloe Vera. Diese durchfeuchtet die Haut und beruhigt sie gleichzeitig. Das enthaltene KAMI Öl trägt auch zur Linderung der Juckbeschwerden und dem Spannen bei. Wann zum Arzt? In einigen Fällen ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen: Wenn große Blasen auftreten oder die Blasen sich infizieren. Bei starken Schmerzen oder wenn der Sonnenbrand von Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen begleitet wird. Wenn der Sonnenbrand eine große Fläche des Körpers betrifft oder wenn Säuglinge und Kleinkinder betroffen sind. Sonnenbrand ist unangenehm, schmerzhaft und ungesund. Aber durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko erheblich reduzieren. Denk daran: Der beste Schutz ist, die Haut vor übermäßiger UV-Strahlung zu bewahren. Bleibt gesund und genießt die Sonne mit Bedacht! Eure Kerstin Schallaböck
Erfahre mehrNeurodermitis bei Babys Teil 2: Tipps für den Alltag
Liebe Mamas und Papas mit neurodermitischen Kindern und Babys! Wir haben vor einigen Wochen unseren ersten Blog zum Thema Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern gepostet. Heute wird Dr. Kerstin Schallaböck, Ärztin, 4-fache Mama und KAMI skincare Gründerin über ein paar Do’s und Don’ts aufklären, die man beim Leben mit neurodermitischen Kindern beachten sollte. „Abgesehen von der permanenten Müdigkeit durch die schlaflosen Nächten war das schlechte Gewissen, meinem Sohn nicht helfen zu können, das Schlimmste an der Neurodermitis unseres Jüngsten. Immerfort plagte mich die Tatsache nichts oder zu wenig zu tun, damit es Kami besser geht. Diese Hilflosigkeit war so belastend! Ich möchte Euch heute einfach ein paar Punkte mitgeben, die unter Umständen helfen, auf jeden Fall ist es wert, sie zu probieren.“ So kann man seinem Kind helfen (oder auch sich selbst): Die richtige Basispflege: Bei neurodermitischer Haut geht es darum, einerseits die Entzündungen zu bremsen bzw, zu beruhigen, andererseits die mangelhafte Hautbarriere auszugleichen. Dies schaffen vor allem Fette, besonders jene, die Linol- und Linolensäuren enthalten, die auch in der Haut vorkommen. Das KAMI SOS Öl und unser Balsam sind für diese Aufgabe besonders gut geeignet. Alle auf Wasser basierende Cremen (also alles mit „Hydro“ im Namen, Produkte die Feuchtigkeit versprechen) sind zu vermeiden. Sie trocknen zusätzlich aus, da diese Feuchtigkeit ja nicht in der Haut gehalten werden kann. Produkte und Seren auf Gel-Basis enthalten oft austrocknende Bestandteile. Ausnahme: Nässt die Haut, darf auf diesen Partien ein feuchtigkeitsbasiertes Produkt verwendet werden, denn hier würden eine Fettcreme bzw. Öle nicht halten. Weiters sind für die Basispflege rückfettende Ölbäder wichtig. Hierfür haben wir das rückfettende KAMI Wasch-Fluid entwickelt. Trotzdem nur kurz baden! Nach dem Baden bitte noch einmal Creme auftragen. Für den Körper ist unser KAMI 2-Phasen-Spray super, der geht schnell und (größere) Kinder können auch selber sprayen. Das macht vielleicht mehr Lust als langweiliges Eincremen. Im Winter sollten fettere Cremen verwendet werden, um die Haut auch vor Kälte zu schützen. Hier eignet sich eine Kombination von KAMI SOS Öl und KAMI SOS Balsam. Im Sommer darauf achten, ob ihr Kind mit den fetten Cremen schwitzt. Das sollte vermieden werden, weil es die Situation der Haut verschlimmert. In dem Fall auf leichtere Produkte umsteigen (zB den KAMI 2-Phasen-Spray) Keine Seifen, keine Schaumbäder, keine Parfümzusätze! Händewaschen geht auch gut mit rückfettenden Produkten. Nach dem Desinfizieren, manchmal ist das ja unvermeidlich, Fettcremen auftragen. TESTE JETZT KAMI UND SPARE 15% MIT DEM STARTERSET. Alltagstipps Kratzen vermeiden: Bei Babys und kleinen Kindern ist das schwer. Hier empfiehlt es sich, mit Baumwoll-Fäustlingen oder dem Zunähen von Schlafanzügen zu arbeiten. Natürlich denkt man sich als Elternteil, dass das grausam ist, aber es ist sicher besser als das Wundkratzen. Bitte auf ausreichend lange Ärmel achten. Auch sollten die Fingernägel immer kurz und glattgefeilt sein, damit eventuelle Kratzspuren nicht zu schlimm werden. Sobald ein Kind eine gewisse Selbständigkeit entwickelt, können sie Juckreiz selbständig mit dem SOS Hautpflege Öl im Roll-On-Fläschchen behandeln. Da wird nichts verschütten oder gepatzt und das Gefühl, sich selbst helfen zu können, stärkt das Selbstbewusstsein. Das Kind wird ermächtigt, selbst gegen die Krankheit aktiv zu werden. Schwimmen gehen: Chlorwasser ist sehr schlecht bei Neurodermitis. Daher auf jeden Fall Pausen beim Plantschen einlegen, nasses Badezeug oder Schwimmwindeln rasch wechseln und gründlich abduschen! Sport: Bewegung ist natürlich immer wichtig, für Neurodermitiker jedoch 3-fach besonders: Sport macht müde und verbessert so die Schlafqualität und die Bewegung verbessert das Immunsystem. Drittens stimuliert Bewegung das Schwitzen und das ist gut, solange der Schweiß gut verdunsten kann. Kontaktsportarten sind eher zu meiden. Auch ist Sport in der frischen Luft der Vorzug zu geben. Fußball, Laufen, Tennis oder Leichtathletik sind zum Beispiel zu empfehlen. Raumklima: Die meisten neurodermitischen Kinder bevorzugen kühle Luft. Also Fenster auf beim Schlafen, außer es ist Pollen-Zeit! Auch sollte die Luft nicht zu trocken sein. Ein Luftbefeuchter empfiehlt sich hier. Stress: Jeder weiß, dass Stress zu meiden ist, leider ist es im Alltag oft nicht anders möglich. Achte darauf, dass das Kind genug Pausen bekommt und an der frischen Luft ist. Entspannungsübungen funktionieren auch schon bei Kindergartenkindern. Einfache Atemübungen empfehlen sich, da können alle Kinder und auch die Eltern mitmachen. Was nämlich auch gerne vergessen wird: Die Geschwisterdynamik kann für ein neurodermitisches Kind zu einer Sackgasse werden, wenn die anderen Geschwister sich wegen der neurodermitischen Extrawürste zurückgesetzt fühlen. Versuche auszugleichen, indem Du alle inkludierst ohne Mehrarbeit für Dich zu schaffen. Ein Spaziergang zum Spielplatz zum Supermarkt, zum Bäcker tut zB allen gut. Fokus Kleidung: Wie oben besprochen mögen es Neurodermitiker (meist) gerne kühler. Weniger ist daher besser als zu viel, in den meisten Fällen ist ein Schnupfen unproblematischer als ein weiterer Schub! Kleidung in Schichten anlegen, Zwiebellagen-Look ermöglicht den Kindern das Anpassen an das individuelle Wärmeempfinden. Ermächtige Dein Kind zu entscheiden, wann ihm kalt oder warm ist, wann es sich aus, wann anziehen will. Synthetische Fasern sind eher schlecht für die Haut. Wolle und Leinen sind eher schlecht für die Haut. Baumwolle und Seide sind eher gut für die Haut. Achte auf Verarbeitung, lose Innennähte und Etiketten können den Juckreiz verstärken. Neue Kleidungsstücke immer vor dem Tragen waschen. Auch bei Schuhen ist auf Atmungsaktivität zu achten: „veganes“ Leder – also Plastik! – bitte meiden. Auch Gummistiefel und zu warme Goretex-Winterstiefel wirklich nur bei Regen und Schnee tragen. Fokus Essen: Auch hautgesunde Babys reagieren oft auf neu zugeführte Lebensmittel, neurodermitische Babys reagieren stärker. Es hat sich gezeigt, dass ein verspätetes Zuführen von Beinahrung nicht zur Vermeidung von Beschwerden beiträgt, diese zwar verschiebt aber dann verschlimmert. Die Datenlage zeigt derzeit sogar, dass zu langes Stillen das Neurodermitis-Risiko steigert, auch wenn hier in Frage gestellt werden muss, wo der ursächliche Zusammenhang liegt. Oft zeigt sich erst nach einigen Tagen, wie das Nahrungsmittel auf Dauer vertragen wird. Daher gilt die Prämisse weniger ist mehr. Kleine Mengen und immer nur ein neues Nahrungsmittel auf einmal. Nach 1-2 Wochen entscheidet sich, ob Dein Kind allergisch ist oder nicht. Ziel ist, jedes Lebensmittel zu vertragen. Vielleicht nicht immer in rauen Mengen, aber die Dosis macht das Gift. Der Maßstab dafür, wann ein Lebensmittel als „verträglich“ einzustufen ist, ist ein gesunder Darm mit funktionierendem Mikrobiom. Es gibt gewisse Lebensmittel, die oft Reaktionen herbeiführen. Dazu gehören: Zitrusfrüchte und alle Früchte mit viel Säure Schokolade und säurehaltige Süßigkeiten Scharfe Lebensmittel und Gewürze Nüsse Als Beikost empfehlen sich zu Beginn Erdäpfel/Kartoffel, Allergien sind da sehr selten. Als Obst sind Bananen als Erstes zu empfehlen, da diese wenig Säure enthalten (siehe oben). Kann ein gesundes Kind bereits mit 12 Monaten normal mit den Eltern mitessen, sollte sich ein neurodermitisches Kleinkind 6-12 Monate länger dafür Zeit lassen. Als letztes sollten folgende Lebensmittel in Betracht gezogen werden: Kuhmilch Sojaprodukte/Sojamilch Eier Schokolade/Kakao Fisch und Meeresfrüchte Nüsse Brot bzw Produkte mit Weizenmehl Ich möchte euch aber von Radikaldiäten und dem Weglassen ganzer Lebensmittelgruppen abraten. Erstens hat sich gezeigt, dass etwaige Verbesserungen nur kurzfristig andauern. Zweitens schließt Du dein Kind vom sozialen Normalverhalten aus (Kindergeburtstage!) und dieser Stress wirkt sich ebenfalls auf den Hautzustand aus. Als erwiesen gilt jedoch, dass die Einnahme von Antibiotika im Säuglingsalter ein verstärkendes Element für Neurodermitis darstellt. Allerdings werden diese (normalerweise) nur im Fall einer schwerwiegenden Erkrankung verschrieben und sind daher auch nicht wirklich zu vermeiden. Ein Hoffnungsschimmer für Eltern mit kleinen Kindern: bei 90% der Fälle „wächst“ sich die Neurodermitis aus. Eine erhöhte Achtsamkeit für das Hautwohl wird dennoch für den Rest des Lebens angebracht sein. Ich hoffe, der Beitrag war interessant für Euch. Über Feedback würde ich mich freuen. Mit lieben Grüßen Eure Kerstin Lies hier weitere Tipps für den Alltag mit Babys oder Kindern, die an Neurodermitis leiden.
Erfahre mehrNeurodermitis und Allergien: welche Zusammenhänge sind bekannt und wie kann man Neurodermitis-Schübe vermeiden
Der frühe Frühling hat uns alle etwas überrascht. Des einen Freud, des Pollenallergikers Leid. Kaum wird es warm, geht das Niesen links und rechts los. Auch für Neurodermitiker ist die Pollensaison im Frühling / Frühsommer neben dem Herbst mit seinem Wetterumschwung die herausforderndste Jahreszeit. Der Grund dafür ist, dass eine der häufigsten Komplikationen bei Neurodermitis-Patienten die hohe Empfindlichkeit für Allergien ist, die den Zustand weiter verschlechtern können. Daher möchte Euch KAMI Gründerin Dr. Kerstin Schallaböck heute über die Zusammenhänge zwischen Allergien und Neurodermitis aufklären. "Viele Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Neurodermitis ein erhöhtes Risiko für Allergien haben. Dieser Zusammenhang zwischen Allergien und Neurodermitis ist ein medizinisch komplexes Thema, das viele Facetten der Immunologie und Dermatologie umfasst. Auch haben sowohl Neurodermitis als auch Allergien eine genetische Komponente. Wie Du vielleicht schon weißt, sind Allergien Immunreaktionen des Körpers auf normalerweise harmlose Substanzen wie Pollen, Hausstaubmilben oder bestimmte Lebensmittel. Diese Reaktionen werden durch eine Aktivierung des Immunsystems, insbesondere durch die Produktion von Immunglobulin E (IgE)-Antikörpern, ausgelöst. Diese Immunantwort ist bei Neurodermitikern gestört, es kommt zu einer übermäßigen Entzündungsreaktion in der Haut. Diese Entzündungsreaktion wird durch bestimmte Immunzellen, insbesondere T-Helferzellen und Mastzellen, vermittelt. (siehe auch unser Blogartikel ) Nun führt die gestörte Hautbarriere bei Neurodermitis-Patienten dazu, dass Allergene leichter in die Haut eindringen können. Ein zusätzlicher Faktor, der auch wiederum zu einer verstärkten Immunantwort führen kann. Bei vielen Kindern entwickelt sich die Neurodermitis bereits sehr früh, später kommen oft allergischen Erkrankungen wie Asthma oder Rhinitis dazu. Diese Folge wird als "atopischer Marsch" bezeichnet und deutet darauf hin, dass Neurodermitis und Allergien gemeinsame zugrunde liegende Mechanismen haben können." Tipps zur Vermeidung von Neurodermitis-Schüben: Jeder hat spezielle Trigger-Allergene: Es ist wichtig, diese zu identifizieren. Man kann dafür einen Allergietest machen lassen. Zuverlässiger ist es aber, ein genaues „Haut-Tagebuch“ zu führen, in dem man Beobachtungen wie Wetter, Stress und Ernährung festhält. In weiterer Folge sollte der Patient/die Patientin natürlich versuchen, den Kontakt mit diesen Allergenen so weit wie möglich zu vermeiden. Zum Beispiel können spezielle Matratzenbezüge verwendet werden, um Hausstaubmilbenallergene zu reduzieren, oder die Ernährung anpasset werden, um die vorher identifizierten Lebensmittelallergene zu meiden. Alles für eine gesunde Hautbarriere tun: Eine intakte Hautbarriere ist entscheidend für die Kontrolle von Neurodermitis. Verwende nur seifenfreie, milde Reinigungsmittel wie das rückfettende KAMI Wasch-Fluid und Öle oder Cremes, welche die Hautbarriere aufbauen und in Folge Feuchtigkeitsverlust verhindern. Vermeide heiße Bäder oder Duschen, da diese die Haut austrocknen können. Achtung bei Kleidung und Bettwäsche: Hochwertige, lockere, atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Seide können Hautirritationen minimieren. Achte auch darauf, wie die Produkte gefärbt wurden: Billigprodukte aus Fernost und besonders dunkle und schwarze Farben, können mit toxischen Farben gefertigt worden sein. Kleidung vor dem ersten Mal Tragen auf jeden Fall waschen und immer hypoallergenes Waschmittel ohne Duftstoffe verwenden! Regelmäßiges Waschen entfernt Umwelt-Allergene aus der Kleidung, keine Weichspüler oder Wäscheparfums verwenden. Es gibt auch hypoallergene Bettwäsche. „Chill mal“: Stress kann Neurodermitis-Schübe auslösen oder verschlimmern. Auch mit Kindern kann man schon einfache Meditationstechniken und Atemtechniken üben, die Stress abbauen. Suche eine Ärztin oder Arzt, die/ der dir zuhört und der/dem du vertraust: Eine regelmäßige Beobachtung und Anpassung der Behandlungsstrategie ist wichtig, um Neurodermitis-Schübe zu verhindern. Oft wird berichtet, dass Dinge, die helfen nach einiger Zeit ihre Wirksamkeit verlieren. Dann muss ein neues Mittel gesucht werden. Bei jedem können andere Dinge helfen, jede Behandlung muss sehr individuell abgestimmt sein. Ich hoffe, euch mit diesen Tipps wieder ein Stück schlauer gemacht und euch bei Uren Leiden geholfen zu haben. Mit lieben Grüßen Eure Kerstin
Erfahre mehrNeurodermitis bei Babys - was Du als Mama wissen solltest
Mütter neurodermitischer Kindern haben es nicht leicht. Man beobachtet, wie sein Baby oder Kleinkind leidet, man leidet mit, man sucht nach Lösungen. Und man gibt sich unter Umständen sogar die Schuld, sind doch die Ursprünge der Krankheit nicht vollends erforscht, Umwelt- und auch genetische Komponenten spielen eine Rolle. Frau Dr. Schallaböck fasst hier für uns zusammen, wie man ab besten vorgeht, wenn Babys, kleine Kinder Neurodermitis entwickeln. „Wenn ich mir heute meinen gesunden Buben ansehe, erscheint es mir fast wie ein Alptraum, wie sehr er als Baby gelitten hat. Und mit ihm die ganze Familie. Natürlich hatte ich als Ärztin einen Vorteil - ich konnte die Symptome diagnostizieren, die Lösungen aus der Schulmedizin hatte ich parat. Aber für das Leiden und den Umgang mit der Erfolglosigkeit aller Versuche war ich nicht gewappnet. Den Ausweg fand ich erst mit der Entwicklung des KAMI SOS Hautpflegeöls. Ich möchte Euch heute ein paar „begleitende“ Informationen mitgeben, die euch eventuell den Umgang mit der Erkrankung erleichtern.“ Atopische Ekzeme (aka Neurodermitis) ist in den Industrieländern inzwischen die häufigste kindliche Hauterkrankung. Neurodermitis ist chronisch und tritt meist in Schüben auf. Wenn man leichte Formen mitzählt, sind ca. 15% der Kinder davon betroffen. Meist wächst sie sich im Laufe des Schuleintritts oder der Pubertät aus. Allerdings kämpfen viele der genesenen Patienten lebenslang mit einer Problemhaut, oft auch durch langjährigen Kortison-Einsatz verursacht. In 85% der Fälle treten die ersten Beschwerden bereits im ersten Lebensjahr auf: Das sind Neurodermitis-Symptome, die bei Babys häufig auftreten: Neugeborene haben oft trockene Haut oder gerötete, nässende Stellen in den Hautfalten; Ab dem 2.-4. Monat bilden sich an den Wangen, am Kopf und an den Streckseiten der Arme und Beine unscharf begrenzte, rote oder gar nässende Herde, manchmal mit Bläschen, Schuppen oder gar Krusten; Der Windelbereich hingegen bleibt meist ausgespart; Oft setzen sich auf diese Entzündungsherde bakterielle Infektionen auf, die gelbe Krusten und Nässen verursachen, man nennt das bakterielle Exazerbation; Begleitet werden diese Ausschläge von sehr starker Juckreiz, oft einhergehend mit Schwitzen, der dann zu Wundkratzen führt. Dies ist besonders erschwerend da durch diese wundgekratzten Stellen Bakterien eintreten können. Auch verursacht die mechanische Reizung das Freisetzen von Botenstoffen, sogenannte Mastzellen, die den Immunprozess und somit die Neurodermitis zusätzlich anfeuern. Der Juckreiz ist das Hauptsymptom der Neurodermitis und Verursacher des größten Leidensdruckes für Betroffene. Nicht zu verschweigen, dass natürlich die ganze Familie zunehmend unter Schlafentzug, schlechten Gewissen und Ratlosigkeit leidet. Wie entsteht Neurodermitis und was sind die Auslöser Wenn immer wieder von genetische Prädisposition gesprochen wird erleichtert das das Gewissen der Eltern natürlich nicht. Sind die Eltern betroffen oder leiden unter Asthma und Heuschnupfen, steigt das Risiko um ein Vielfaches. Allerdings lässt sich dadurch die zunehmende Häufigkeit der Erkrankungen nicht erklären. Die Forschung sieht daher einen Zusammenhang mit unserer Lebensweise, die das Immunsystem der Kinder in frühen Jahren zu wenig „trainiert“. Die Krankheit zum Ausbrechen bringt dann meist ein Auslöser; mögliche, individuell unterschiedliche Triggerfaktoren sind zB.: Allergene wie Nahrungsmittel, Pollen oder Hausstaubmilben, Haustiere; Infektionen; Stress und Erschöpfung; Zahndurchbruch; Reizstoffe wie Waschmittel, Kosmetika, Kleidung oder Schweiß; Klimafaktoren wie zB der Jahreszeitenwechsel. Allerdings zeigt sich, dass ein Vermeiden dieser Auslöser den Ausbruch der Krankheit nicht vollständig verhindern kann. So zeigen beispielsweise Studien, dass das verspätete Einführen von Beikost keine Wirkung hatte, sie im Gegenteil sogar verstärkte. Auch konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass langes Stillen die Neurodermitis-Neigung senkt, auch wenn die positiven Auswirkungen des Stillens auf das Immunsystem erwiesen sind. Vielmehr wird empfohlen, die Schübe genau zu beobachten und in der Folge durch größere Achtsamkeit Auslöser zu minimieren. Was geht im Körper vor? Wie gesagt sind die Ursachen und Abläufe noch nicht ausreichend erforscht, eine multifunktionelle Störung liegt nahe. Gesichert ist aber, dass Neurodermitis KEINE psychosomatische Erkrankung ist oder ursprünglich durch psychische Probleme verursacht wird. Gesichert sind aber: Auffälligkeiten im Immunsystem, insbesondere geändertes Verhalten von Abwehrzellen; Unterschiede zu „normalen“ Allergien, es bestehen vielmehr Ähnlichkeiten mit Autoimmunerkrankungen. Gleichzeitig häuft sich aber bei Neurodermitikern auch die Anfälligkeit für zusätzliche Allergien; Erhöhte Sensibilität und Reaktion auf Änderungen des Speiseplan, des Tagesablaufes oder auf Impfungen, auch wenn keine Allergien vorliegen; Störung der Barrierefunktion der Haut: Der Säureschutzmantel ist beeinträchtigt, die Talgdrüsen leiden unter Unterfunktion, die Haut ist sehr trocken, auch das verstärkt den Juckreiz! Das vegetative Nervensystem ist anfälliger: Die Blutgefäße ziehen sich bei Kälte stärker zusammen, Neurodermitiker schwitzen weniger oder sehr stark; Gehäufte Anfälligkeit für Störungen des Magen-Darm-Traktes; Hyper-Sensibilität in allen Alltagsbereichen, das seelische Gleichgewicht gerät schnell durcheinander. Was tun, wenn sich bei Deinem Baby Anzeichen für Neurodermitis zeigen? Neurodermitis ist nicht einfach zu behandeln und Dogmen sollten vermeiden werden. Jeder Patient reagiert anders, was dem einen hilft, verschlimmert die Haut beim anderen. Auch wird oft berichtet, dass Mittel und Methoden eine Zeit lang helfen und plötzlich nicht mehr. Es hat sich auch gezeigt, dass Allergietests nicht wirklich etwas bringen. Neurodermitiker reagieren auf vieles, das Weglassen das Allergens kann kurzzeitig Verbesserung bringen, muss aber langfristig mit anderen Folgen, wie zB Mangelernährung aufgewogen werden. Auslöser für Schübe sollten vielmehr durch genaue Beobachtung identifiziert werden. Die richtige Behandlung muss daher individuell erarbeitet werden und durch Versuch und Irrtum gefunden werden. Allgemein ist zwischen Basispflege und der Behandlung akuter Schübe zu unterscheiden: Akut-Behandlung: viele meiner Patienten und KAMI Kunden bestätigen, dass ihnen KAMI SOS Hautpflegeöl oder der KAMI SOS Hautpflegebalsam sehr geholfen hat, besonders gegen den Juckreiz. Aber manchmal ist die Behandlung mit Kortison-Cremes über einen befristeten Zeitraum ein notwendiges Übel, wobei es verschiedenen Konzentrationen gibt. Dein Arzt empfiehlt Dir die richtige Dosierung und Anwendung, oft wird ein „Ausschleichen“ empfohlen. Die Präparate am besten nach dem Bad auftragen, da ist die Haut noch durchfeuchtet und kann die Wirkstoffe besser aufnehmen. Basis-Pflege: fettende Produkte, die die Hautbarriere stärken sollten hier zum Einsatz kommen, im Winter wird zusätzlicher Kälteschutz empfohlen. Unsere KAMI Produkte sind hier bestens geeignet, da sie die Hautbarriere nachhaltig stärken. Auch das Baden und Waschen sollte unbedingt mit rückfettenden Mitteln, ohne Seife, wie zum Beispiel unserem KAMI Wasch-Fluid erfolgen. Haarewaschen besser nicht in der Dusche oder Badewanne um den Hautkontakt mit dem Shampoo zu vermeiden, lieber vornübergebeugt im Waschbecken. Ich möchte hier mit den medizinischen Ausführungen zu Ende kommen. Die Tipps für ein Leben mit Neurodermitis-Kind spare ich mir für einen der folgenden Blogs auf. Ich hoffe, der Beitrag war interessant für Euch und freue mich über Euer Feedback unter info@kami-skincare.com. Helfen Euch meine Tipps im Alltag? Schreibt mir! Mit lieben Grüßen Eure Kerstin Lies hier weitere Tipps für den Alltag mit Babys oder Kindern, die an Neurodermitis leiden.
Erfahre mehrHautausschläge bei Babys - das ist zu beachten
Viele Anfragen, die KAMI skinscare erreichen, betreffen Hautprobleme bei Kleinkindern. Mütter schicken Fotos und fragen, ob unsere KAMI Produkte für ihr spezielles Problem anwendbar sind. In einer KAMI Teambesprechung haben wir beschlossen, dass alle unsere KundInnen von der Expertise der Gründerin, Allgemeinmedizinerin Kerstin Schallaböck, profitieren sollten. Daher haben wir die Probleme kurz zusammenzufassen. DISCLAIMER: Bitte beachtet, dass es sich bei diesen Informationen um allgemeine Informationen handelt. Für eine genaue Diagnose bitte unbedingt einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen. "Wenn ich die Anfragen unserer VerwenderInnen lese, erinnert es mich häufig an die Zeit als unser Jüngster, Kami, noch ein Baby war und sehr unter seiner Neurodermitis litt. Er war noch kein halbes Jahr alt und weinte oft die Nacht durch, so sehr quälte ihn der Juckreiz. Aber nicht nur er, sondern die gesamte Familie litt! Die Situation war für alle Familienmitglieder sehr belastend. Auch ich versuchte das Problem Juckreiz "flott" mit Kortisoncremen zu lösen, nur um festzustellen, dass dies nur sehr kurzfristig half. Unserem Kami half dann der Erstversuch des KAMI SOS Öl für seinen Juckreiz. Aber nicht jeder juckende Ausschlag ist Neurodermitis. Es gibt ganz unterschiedliche Hautausschläge. Ich versuche hier, einen Überblick zu geben, aber kann natürlich keine Ferndiagnosen erstellen. Für eine richtige Diagnose geht bitte zu Eurem Kinderarzt/Kinderärztin!" Was sind die häufigsten Probleme? Babyhaut braucht im Normalfall nicht viel. Die "Hebammen-Sprechstunde", ein Standardwerk für Erstgebärende von Hebamme Ingeborg Stadelmann, empfiehlt eine Mischung aus Mandelöl, Avocadoöl und anderen Pflanzenölen, wenn gewünscht mit ein paar Tröpfchen Wirkstofföl von der Rosengeranie oder Rose. Aber die Haut von Neugeborenen ist natürlich sehr dünn und produziert noch wenig Talg. Daher kann es leicht zu Hautproblemen kommen. Babyakne: Die Neugeborenenakne betrifft öfters Buben als Mädchen. Dabei handelt es sich um rötlichen Pickelchen, die oft kurz nach der Geburt auftreten aber wieder von selbst verschwinden. Nach spätestens vier Monaten ist die Babyakne bei den meisten Kindern vorbei. Gut zu wissen: Babys mit Neugeborenenakne fühlen sich durch die Pickelchen nicht gestört. Der Ausschlag verursacht weder Schmerzen noch Jucken und hinterlässt auch keine Narben. PFLEGETIPP: In diesem Fall keinesfalls zu fettigen Cremen greifen. Diese können den Ausschlag verschlimmern und zu Schwitzen und Jucken führen. Überhitzung soll unbedingt vermieden werden. Vor allem im Winter wichtig: Das Baby ausziehen oder abdecken, wenn Du länger in einem Geschäft oder Einkaufscenter bist! Kopfgneis, oft Milchschorf genannt: Eine häufige Hauterscheinung bei Neugeborenen, die durch übermäßige Talgproduktion verursacht wird und entweder hormonelle Ursachen (Mama Hormone im Babykörper) hat oder durch einen - auch normal auf der Haut vorkommenden - Hefepilz verursacht wird. Die gelblich-bräunlichen, schuppigen Hautflecken, die oft auf der Kopfhaut auftreten, sind nicht sehr ansehnlich, verursachen aber meist keine Beschwerden und vergehen mit der Zeit von selbst. Davon ist aber der echte Milchschorf, eine atopysche Dermatitis, zu unterscheiden, der eher wie angebrannte Milch aussieht. Es kann aber auch zu Krustenbildung kommen und oft von Juckreiz begleitet wird. Habt ihr das in Verdacht, zeigt den Ausschlag mal Eurem Kinderarzt, Kinderärztin. PFLEGETIPP: Ich empfehle viel Geduld und maximal sanfte Reinigung. Bäder mit unserem KAMI Waschfluid auf Ölbasis können gut funktionieren. Eine sanfte Massage mit einer Babybürste kann auch helfen, vermeide aber Rötungen der Haut. Um die Haut zu beruhigen oder bei zusätzlich auftretenden Entzündungen empfehle ich das KAMI SOS Hautpflegeöl. Wenn der Milchschorf sehr hartnäckig ist, sprich mit dem Kinderarzt darüber. Windelausschlag: Windelausschlag ist eine Hautreizung, die häufig bei Neugeborenen auftritt. Er entsteht durch eine Kombination von scharfer Feuchtigkeit (Urin), Reibung und der Reaktion der Haut auf Inhaltsstoffe in den Windeln. Häufig, wenn die Popohaut längere Zeit im Nassen liegt. Dadurch wird die Haut im Windelbereich rot und gereizt, oft auch geschwollen. Das Baby verspürt Unbehagen und/oder Juckreiz, und äußert dies mit Tränen. Zusätzlich kommt manchmal auch noch eine Pilzinfektion dazu. PFLEGETIPP: Windelausschlag kann vermieden werden, indem die Windel oft gewechselt wird. Dadurch bleibt der Windelbereich trocken. Babys lieben es nackt zu strampeln, auch das ist auch eine gute Vorbeugung für einen Windelausschlag. Ich empfehle auch natürliche Reinigung mit klarem Wasser und Waschlappen anstatt fertigen Reinigungstüchern. Die sind zwar "on the go" super praktisch, enthalten aber jede Menge Konservierungsmittel, die die natürliche Hautflora kaputt machen. Also, wenn es zu Hause möglich ist, vermeidet Feuchttücher und ähnliches (spart auch Kosten!). Ist der Popo trotzdem mal rot, hilft unser KAMI Balsam. Dünn aufgetragen, pflegt er mit Sheabutter, Kokosöl, pflanzlichem Lanolin und viele anderen Ölen. Hitzeausschlag: In Geschäften und Einkaufscentern sehe ich immer wieder Babys, die in ihren gepolsterten Anzügen im Kinderwagen ganz rote Köpfe und Flecken bekommen, weil ihnen so heiß ist. Auch im Sommer bekommen empfindliche Babys gerne rote Flecken und sogar Pusteln wegen der Hitze. PFLEGETIPPP: Es ist wichtig zu wissen, dass Babys ihre Körpertemperatur nicht so regulieren können wie Erwachsene. Sie schwitzen kaum, was schnell zur Überhitzung führen kann. Außerdem haben sie keine Fettschicht, die sie vor Kälte schützt. Achte daher bitte immer darauf, Dein Baby der Außentemperatur und dem Transportmittel (Babytrage, Kinderwagen) angepasst anzuziehen und denk daran, dass die Wärme vor allem über das Köpfchen entweicht. Wenn Hitzeflecken auftreten, für angenehme Temperatur sorgen, dann gibt sich das Problem wieder. Also im Winter bei längeren Aufenthalten drinnen – Schneeanzug und Haube ausziehen! Neurodermitis aka atopische Dermatitis: Über Neurodermitis haben wir hier schon oft geschrieben. Mir ist hier wichtig festzustellen, dass diese meistens erst in einem Alter von einem halben Jahr auftritt. Unsere KundInnen haben mit dem KAMI SOS Pflegeöl bei Neurodermitis sehr gute Erfahrung gemacht. Ich würde daher allen empfehlen, KAMI SOS Pflegeöl zu probieren, bevor Kortisonprodukte bei Babys verwendet werden. Ist der Ausschlag offen oder entzündet bzw. verschwindet nach längerer Anwendung doch nicht, muss man einen Arzt/Ärztin aufsuchen. Zwischen Neurodermitis Schüben (das gilt bei allen Altersgruppen) ist die Pflege mit KAMI Produkten empfehlenswert, da die Hautbarriere gestärkt wird. Ich hoffe Euch damit einen guten Überblick geboten zu haben und verbleibe mit lieben Grüßen Eure Kerstin
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