Urlaub mit Kindern, besonders das Packen, ist eine spezielle Herausforderung. Den Spagat zwischen zufriedenen Kindern und entspannten Eltern muss bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden. Damit die Gesundheit nicht zu kurz kommt und ein kleiner Unfall oder eine Verkühlung sich nicht zur Tragödie entwickelt, hier Tipps zur Urlaubsapotheke von Ärztin, 4-fach Mutter und KAMI skincare Gründern, Dr. Kerstin Schallaböck.
Mein Mann und ich haben das Reisen immer geliebt und fanden von Beginn an, dass sich Kinder nicht nur auf dem Bauernhof und am Strand wohl fühlen, sondern auch davon profitieren, andere Kulturen kennen zu lernen. Bei uns gibt es daher immer einen guten Mix aus Österreichs Bergen und Fernreisen. Die richtige Reiseapotheke ist aber besonders bei Fernreisen wichtig, weiß man doch nie, wie die Gesundheitsversorgung im jeweiligen Land aussieht und ob man die vertrauten Produkte vor Ort bekommt.
Was muss also in die Reiseapotheke?
Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, After-sun-Präparate (zB KAMI 2 Phasen Spray)
Medikamente gegen Schmerzen und Fieber
Medikamente bei Husten und Schnupfen (abschwellende Nasensprays erleichtern zudem den Druckausgleich bei Flugreisen)
Halswehtabletten
Medikamente gegen Durchfall und zur Wiederherstellung der Darmflora
Antiallergika
Desinfektionsmittel und zur Wundheilung KAMI SOS Hautpflege Öl oder KAMI SOS Balsam
Verbandsmaterial und Blasenpflaster
Medikamente gegen Reisekrankheit sollte ein Familienmitglied empfindlich sein.
Bei Fernreisen:
Arzneimittel zur Prophylaxe spezieller Tropenkrankheiten
Kreislauf stärkende Mittel, wenn der Temperaturunterschied oder Luftfeuchtigkeit sehr groß sind.
Denkt außerdem daran, die richtige Hautpflege einzupacken. Sonne und Klimaveränderung strapazieren die Haut stark. So verliert unsere Haut zum Beispiel bei tropischem Klima innerhalb 2 Wochen, die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern, da die Luftfeuchtigkeit vor Ort so hoch ist. Steigt man dann nach 2 Wochen wieder in den Flieger, wo sehr trockene Luft ist, trocknet die Haut binnen Stunden stark aus. Ungewohntes Essen, viel Sonne und Wasser sind weitere Faktoren, die die Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Hautpflege, die beruhigend und entzündungshemmend wirkt wie zB unser KAMI SOS Hautpflege Öl, unterstützt die Regenration.
Wenn das alles dabei ist, sollte es zumindest gesundheitstechnisch zu keinen großen Problemen kommen.
Was tun bei Neurodermitis – besonders bei Kindern? Dr. Kerstin Schallaböck, Ärztin und KAMI-Gründerin, hat das Osmose Basenbad entwickelt, das die Hautbarriere schon beim Baden stärkt und Juckreiz lindert. Jetzt im Crowdfunding: Früh unterstützen und beim Package-Deal richtig sparen.
Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Neurodermitis-Schübe – bei Kindern wie bei Erwachsenen. Dr. med. Kerstin Schallaböck, Ärztin und vierfache Mama, erklärt, wie chronisch erhöhtes Cortisol die Hautbarriere schwächt, warum Mütter besonders gefährdet sind – und welche einfachen Rituale den Unterschied machen können.
Männer pflegen ihre Haut – aber oft mit Produkten, die gar nicht für sie gemacht sind. Denn Männerhaut ist anders als die Haut von Frauen: Sie ist dicker, produziert mehr Talg, ist regelmäßig dem Rasierapparat ausgesetzt und reagiert auf Sport, Kälte und Stress mit Irritationen, die viele einfach hinnehmen.
Dr. med. Kerstin Schallaböck, Allgemeinmedizinerin, Hautexpertin und Gründerin von KAMI skincare, erklärt in unserem Interview, was Männerhaut wirklich braucht, warum trockene Haut mehr ist als eine Kleinigkeit und welche Rolle Erkrankungen wie Neurodermitis bei Männern spielen.
Warum Männerhaut eigene Pflege braucht und was sie von der Haut von Frauen unterscheidet
Kerstin, viele Männer denken: Haut ist Haut. Wozu also eine eigene Pflegeroutine für Männerhaut?
Dr. Kerstin Schallaböck: Haut ist definitiv nicht gleich Haut. Männerhaut ist im Schnitt etwa 25 % dicker als Frauenhaut, produziert deutlich mehr Talg und hat eine höhere Kollagendichte. Das klingt zunächst nach Vorteil – aber die Kehrseite ist: Männerhaut ist täglich stärkeren Belastungen ausgesetzt. Die Rasur ist dabei das offensichtlichste Beispiel: Jede Rasur ist eine Art Mini-Trauma für die Hautbarriere. Selbst mit einem guten Rasierer entstehen mikroskopisch kleine Verletzungen, durch die Reizstoffe leichter eindringen können.
Dazu kommt: Männer schwitzen bei körperlicher Belastung stärker, sind oft länger im Freien – Sonne, Kälte, Wind – und greifen bei der Pflege häufig zu Produkten, die zu aggressiv reinigen oder zu wenig rückfetten. Das Ergebnis: gereizte, trockene Haut, Spannungsgefühle, Rötungen. Oft wird das ignoriert oder als normal abgetan. Dabei ist es ein klares Signal, dass die Haut Unterstützung braucht.
Rasur, Rötungen, Problemhaut: Wenn die Haut nach dem Rasieren aufschreit
Was genau passiert bei der Rasur mit der Haut und wie kann man Problemhaut nach der Rasur beruhigen?
Dr. Kerstin Schallaböck: Die Klinge entfernt nicht nur Haare, sie schabt auch die oberste Schutzschicht der Haut ab. Das schwächt die Hautbarriere vorübergehend und macht sie anfällig für Rötungen, Brennen und eingewachsene Haare. Bei Männern mit ohnehin empfindlicher oder zu Irritationen neigender Problemhaut kann das schnell zum Teufelskreis werden.
Das KAMI SOS Hautpflege-Öl ist hier mein klarer Favorit als After-Shave-Pflege: Es zieht schnell ein, hinterlässt kein fettiges Gefühl, beruhigt Rötungen sofort und stärkt die Hautbarriere nachhaltig. Die enthaltenen Pflanzenöle wie Traubenkernöl oder Pflaumenkernöl wirken entzündungshemmend und regenerierend, ohne die Poren zu verstopfen. Für besonders trockene oder raue Hautstellen empfehle ich zusätzlich den KAMI SOS Balsam.
Trockene Haut nach dem Sport oder Duschen – und was herkömmliche Duschgels damit zu tun haben
Viele Männer duschen wegen des Sports täglich mehrfach. Was macht das mit der Haut?
Dr. Kerstin Schallaböck: Häufiges Duschen ist an sich kein Problem – wenn man es richtig macht. Das Hauptproblem sind aggressive Tenside in herkömmlichen Duschgels und Seifen, die den pH-Wert der Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Der natürliche pH-Wert der Haut liegt bei etwa 5,5, er ist also leicht sauer. Viele Reinigungsprodukte sind deutlich alkalischer und zerstören damit den sogenannten Säureschutzmantel, der die Haut vor äußeren Reizen schützt.
Das Ergebnis kennen viele: Haut, die nach dem Duschen spannt, juckt oder sich trocken und rau anfühlt. Besonders bei Männern, die täglich Sport machen und mehrfach duschen, summiert sich dieser Effekt. Deshalb haben wir das KAMI Waschfluid entwickelt: Eine Öl-Dusche, die pH-hautneutral ist und beim Waschen gleichzeitig rückfettet. Sie bildet mit Wasser eine sanfte Reinigungsemulsion – die Haut wird gereinigt, aber nicht ausgetrocknet. Wer keine Zeit hat, sich nach dem Duschen aufwendig einzucremen, dem passiert die Pflege hier quasi nebenbei.
Das Waschfluid eignet sich auch als Alternative zur Handseife. Dabei werden trockene, gerötete Hände mit Schwielen oder Entzündungen gepflegt.
Juckende Kopfhaut: Das Männerproblem, über das kaum jemand spricht
Juckende oder schuppige Kopfhaut – auch dafür ist eines der KAMI Produkte sehr gut geeignet. Wie verbreitet ist das Problem bei Männern?
Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr verbreitet und sehr unterschätzt. Männer tragen häufiger Mützen oder Helme, schwitzen unter Kopfbedeckungen und verwenden oft Shampoos, die zu stark reinigen. Trockene, juckende oder schuppige Kopfhaut ist die logische Folge, denn die Kopfhaut ist ja keine andere Haut als der Rest des Körpers – sie braucht Feuchtigkeit und Pflege genauso.
Der KAMI 2-Phasen-Pflegespray hat sich hier besonders bewährt: Er kombiniert eine feuchtigkeitsspendende Bio-Aloe-Vera-Phase mit einer nährenden Ölphase – ohne Emulgatoren, dafür mit der echten Kraft beider Phasen. Die Anwendung ist denkbar einfach: schütteln, direkt auf die Kopfhaut auftragen, mindestens 10–15 Minuten einwirken lassen, dann wie gewohnt waschen. Viele Männer berichten schon nach wenigen Anwendungen von deutlicher Besserung – auch solche, die vorher alle medizinischen Shampoos durchprobiert hatten.
Neurodermitis bei Männern: Wenn trockene Haut mehr ist als ein Komfortproblem
KAMI skincare wurde ursprünglich für deinen Sohn mit Neurodermitis entwickelt. Wie relevant ist die Erkrankung bei Männern?
Dr. Kerstin Schallaböck: Neurodermitis, medizinisch atopische Dermatitis, betrifft jedes achte Kind und jeden zwanzigsten Erwachsenen. Bei Männern belastet zusätzlich der typische Alltag wie Rasur, Sport und wechselnde Temperaturen, was bestehende Neurodermitis-Symptome regelmäßig triggert. Viele Betroffene merken gar nicht, dass hinter ihrer chronisch trockenen, juckenden oder geröteten Haut eine Neurodermitis steckt, weil sie die Symptome als normales „Männerhaut-Problem" abtun.
Was passiert bei Neurodermitis in der Haut – und warum reicht Kortison allein nicht?
Was steckt hinter der Erkrankung und warum ist die herkömmliche Therapie oft nicht ausreichend?
Dr. Kerstin Schallaböck: Das Kernproblem bei Neurodermitis ist eine gestörte Hautbarriere. Die Haut kann Feuchtigkeit nicht richtig halten und ist gleichzeitig viel durchlässiger für Reizstoffe, Allergene und Bakterien. Das löst Entzündungsreaktionen aus – und der typische Kreislauf aus Juckreiz, Kratzen, Wundsein und erneuter Entzündung beginnt.
Kortison bekämpft die Entzündung – das ist wichtig und richtig in akuten Phasen. Aber es repariert nicht die Hautbarriere selbst. Genau das ist mein Ansatz mit KAMI: Produkte, die die Hautbarriere von Grund auf stärken, die Haut mit den richtigen Fettsäuren und Wirkstoffen versorgen und so langfristig die Schubhäufigkeit reduzieren. Als Ergänzung zur ärztlichen Therapie.
Ein wichtiger Faktor, der bei Männern oft übersehen wird: Stress ist einer der stärksten Auslöser für Neurodermitis-Schübe. Das Stresshormon Cortisol verstärkt Entzündungsprozesse und schwächt die Hautbarriere obendrein. Deshalb sind in unseren Produkten auch die ätherischen Öle – Lavendelöl und Blue Tansy – kein Zufall: Sie wirken über den Geruchssinn auf das Nervensystem, beruhigen und unterbrechen so auch diesen Stresskreislauf.
Wann sollten Männer mit Verdacht auf Neurodermitis zum Arzt?
Ab wann ist trockene, juckende Haut mehr als Alltag – und wann braucht es ärztliche Abklärung?
Dr. Kerstin Schallaböck: Wenn die Haut chronisch trocken und juckend ist, sich die Symptome in bestimmten Körperregionen wie Ellbogen, Kniekehlen, Hals oder Gesicht häufen und auf gewöhnliche Pflegeprodukte nicht ansprechen – dann sollte man das abklären lassen. Und wenn Anzeichen einer Infektion dazukommen: gelbliche Krusten, starke Rötung mit Wärme oder gar Fieber, dann bitte sofort zum Arzt. Das sind Zeichen für eine bakterielle Superinfektion, die medizinische Behandlung braucht.
KAMI skincare für Männer: Welches Produkt hilft bei welchem Hautproblem?
Gib uns bitte eine kurze Orientierung: Was empfiehlst du Männern mit welchem Hautproblem?
Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr gerne:
• Nach der Rasur, bei Rötungen und Irritationen: KAMI SOS Hautpflege-Öl. Zieht schnell ein, beruhigt sofort, kein fettiges Gefühl.
• Bei sehr trockener Haut, rissigen Händen oder Problemzonen wie Ellbogen und Knien: KAMI SOS Balsam. Reichhaltig, nährend, mit Sheabutter.
• Bei juckender, schuppiger oder gereizter Kopfhaut: KAMI 2-Phasen-Pflegespray. Schütteln, aufsprühen, einwirken lassen, waschen.
• Als tägliche Reinigung bei trockener oder empfindlicher Haut, auch bei Neurodermitis: KAMI Waschfluid. pH-neutral, rückfettend, keine aggressiven Tenside.
• Bei Neurodermitis-Schüben: Kombination aus SOS Öl (direkt nach dem Duschen auf noch feuchte Haut oder ins Badewasser) und SOS Balsam für besonders trockene Stellen. Als Ergänzung zur ärztlichen Therapie.
Kerstin, vielen Dank für das Gespräch!
Dr. Kerstin Schallaböck: Sehr gerne! Ich glaube, viele Männer leiden stiller als nötig – sei es mit trockener Haut nach dem Sport, mit Irritationen nach der Rasur oder mit chronischen Hautproblemen wie Neurodermitis. Dabei gibt es natürliche, wirksame Lösungen, die ohne Chemie auskommen. Fühlt euch wohl in eurer Haut!